Samstag, 4. August 2018

Vor einer Woche... (Samstagskaffee #118)

Es ist Samstag, 6:30 Uhr. Unsere kleinste Maus und ich entscheiden, dass wir den Tag bei den warmen Temperaturen draußen im Strandkorb beginnen können. Im Haus herrscht noch Ruhe. Die anderen drei schlafen noch und werden es auch sicher noch eine Weile tun, denn der gestrige Abend endete spät. Der Liebste war noch mit Kollegen in einem Biergarten in Münster verabredet und ist erst spät die ungefähr 18 km zurückgeradelt. Die größeren Kinder haben noch lange mit mir draußen im Garten auf den Mondaufgang gewartet. Habt ihr es euch auch angeschaut? Der Sonntagsjunge war dann doch kurz vorher eingeschlafen, aber unser kleines Weihnachtsmädchen hat ganz gebannt mit mir die Mondfinsternis bestaunt. Fast noch mehr Begeisterung rief aber (nicht nur bei ihr) hervor, dass wir gestern Nacht auch die ISS vorbeifliegen sahen. In Kombination mit dem ebenfalls gut sichtbaren Mars wahrlich ein Spektakel am gestrigen Nachthimmel. Da lasse ich die Sternengucker heute morgen gerne länger schlafen und genieße solange noch die Ruhe und die Zweisamkeit. Habt ein schönes Wochenende!

Verlinkt beim Samstagsplausch, zu dem ich es derzeit leider nicht so ganz regelmäßig schaffe. Das sieht man auch daran, dass dieser kleine Kaffeeplausch eigentlich schon letzte Woche erscheinen sollte.

Dienstag, 24. Juli 2018

Einfach mal aussteigen...

Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Monate war ich heute beruflich in Hamburg unterwegs. Von Münster aus ist die Hansestadt ganz gut mit dem Zug zu erreichen, und so ging es für mich meist morgens hin und nachmittags wieder zurück. Jedes Mal habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich gerne mehr Zeit in dieser schönen Stadt verbringen würde. 
Heute hat mein Termin etwas länger gedauert, als im Vorfeld angenommen. Meine geplante Bahnverbindung habe ich knapp verpasst. Das war schade um die Sitzplatzreservierung, aber ansonsten kein großes Problem, denn die Kinderbetreuung nach der Kita war dankenswerterweise wieder einmal durch meine Schwiegereltern sichergestellt. Mein nächster Zug fuhr nun erst eine Stunde später. Ich überlegte: Eine Stunde am Hauptbahnhof rumsitzen, oder aber... Bereits auf dem Hinweg zu meinem Termin, der in Altona stattfand, hatte ich sehnsuchtsvoll die Haltestellenschilder der S-Bahn-Stationen gelesen: Jungfernstieg, Reeperbahn, Landungsbrücken. Ich entschied mich für letztere und stieg an der Haltestelle einfach aus. In der folgenden Stunde genoss ich das Hafenflair, kaufte mir eine Eintrittskarte für das Museumsschiff "Rickmer Rickmers", sah den Rundfahrtbooten zu. Meine verloren geglaubte Zeit wurde zu gewonnener Zeit, einfach nur, weil ich ausgestiegen war. Ich glaube, das werde ich öfter mal machen.








Sonntag, 24. Juni 2018

Mädelswochenende (Samstagskaffee #117)

Während meiner Studienzeit in Bayern 1998 bis 2003 lernte ich sechs tolle Frauen kennen, die mir auch über diese Zeit hinaus sehr wichtig geworden sind. Gemeinsam studierten wir, bereiteten uns auf Prüfungen vor, kochten, feierten, reisten zusammen. Eine prägende Zeit. Auch heute noch stehen wir miteinander in Kontakt, und das liegt insbesondere daran, dass wir uns seit 2003 regelmäßig für ein Wochenende im Jahr treffen. Natürlich können nicht alle immer kommen, aber ein Großteil kann sich diesen Termin doch jedes Jahr wieder freihalten. Dann haben wir ein Wochenende lang Zeit, uns auszutauschen und gemeinsam eine kleine Auszeit vom Berufs- und Familienalltag zu genießen. Ohne diese Wochenenden wäre sicherlich der ein oder andere Kontakt in dieser Gruppe mittlerweile nicht mehr so vorhanden. Und einen netten Nebeneffekt gibt es auch noch: Damit alle ungefähr den gleichen Aufwand haben, was die An- und Abreise betrifft, suchen wir unsere Ziele oft einfach danach aus, dass die Entfernung für alle in etwa ähnlich ist. Dadurch lernen wir oftmals Ecken von Deutschland kennen, die uns sonst vielleicht verborgen geblieben wären. In diesem Monat habe ich auf diesem Weg Bad Brückenau kennengelernt, einen Kurort mit mehreren Heilquellen, in dem schon König Ludwig I. und Kaiserin Sissi Erholung fanden. Und auch für das kommende Jahr ist bereits wieder ein gemeinsames Wochenende geplant.













Verlinkt beim Samstagsplausch.

Samstag, 26. Mai 2018

Wildpferdefang im Merfelder Bruch

Nur circa 20 Autominuten von uns entfernt lebt halbwild eine Pferdeherde im Merfelder Bruch. Immer einmal im Jahr, am letzten Samstag im Mai, werden die Dülmener Wildlinge in eine eigens dafür angelegte Arena getrieben und die Jährlingshengste herausgefangen. Das ist nötig, um Rivalitäten unter den Hengsten zu vermeiden. Es ist aber zugleich auch ein ziemliches Spektakel für Münsterländer und Touristen. In diesem Jahr haben wir ganz kurzfristig die Möglichkeit bekommen, es uns anzusehen. Im regulären Verkauf der heiß begehrten Tickets hatte ich diesmal kein Glück, doch dann bekamen wir gestern Karten angeboten, die jemand anderes nicht wahrnehmen konnte. So haben wir uns heute mit den Kindern und viel Getränken und Sonnenschutz im Gepäck auf den Weg in die Wildpferdebahn gemacht. Nach dem sehenswerten Vorprogramm folgte gegen 15 Uhr ein immer wieder besonderer Moment: 15.000 Menschen halten den Atem an, um in der Ferne schon donnergrollartig das Dröhnen der Pferdehufe zu hören. Es staubt ordentlich, als die Herde in die Arena einläuft. Junge Männer teilen dann von dieser großen Gruppe immer wieder kleinere ab, um aus diesen die Jährlingshengste mit der Hand herauszufangen und ihnen zum ersten Mal in ihrem Leben ein Halfter anzulegen. Zum Schluss werden die Stuten und ihre Fohlen wieder in die Freiheit entlassen. Ein Jahr lang haben sie nun wieder ihre Ruhe.











Ein wirklich besonderes Erlebnis, das ich im Rahmen des Samstagsplauschs gerne mit euch teile.

Sonntag, 13. Mai 2018

12 von 12 im Mai 2018 (Samstagskaffee #116)

Muss ich es eigentlich noch erklären? Vermutlich nicht, oder? Vom 12. des Monats habe ich 12 Bilder mitgebracht. Mehr Alltagseinblicke gibt es wie immer bei Caro und bei Andrea



Am gestrigen Samstag hatte meine Schwiegermutter uns anlässlich ihres Geburtstags zum Brunch in ein Café eingeladen, das sehr nett am Ufer eines Baggersees liegt. An den Ursprung des Sees erinnern drei große, auffällige Trichter am Ufer, die zu einer Aussichtsplattform umgebaut wurden. Als wir gegen Mittag dieses schöne Fleckchen verließen, hatten sich sogar die ersten Badegäste eingefunden.


Ich lege einen kurzen Zwischenstopp im Ort ein, da mir noch ein paar Bastelmaterialien fehlen. Die Männer (sehr klassische Rollenverteilung heute) kümmern sich derweil darum, Grillfleisch zu besorgen. Wir treffen uns alle im Garten meiner Schwiegereltern wieder, wo wir das gute Wetter genießen. Gemeinsam mit den Kindern habe ich einen Geburtstagskuchen gebacken, den wir uns schmecken lassen.


An der Fahnenstange im Garten hissen unser Sonntagsjunge und sein Opa unsere Fahne. Flaggen und Fahnen interessieren den Kleinen gerade sehr und damit wird zugleich deutlich, wem wir am Abend beim Eurovision Song Contest die Daumen drücken. Nach einem leckeren Abendessen vom Grill geht es für uns fünf zurück nach Hause. Die Kinder dürfen noch etwas länger aufbleiben und den Anfang des Musikwettbewerbs mit uns schauen. Ich bereite dabei den Kleinkinderwortgottesdienst am vor, den wir am Tag drauf feiern werden. Das Thema lag an diesem Wochenende auf der Hand: Muttertag. 








Samstag, 5. Mai 2018

WMDEDGT (Samstagskaffee #115)

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?", fragt Frau Brüllen immer am Monatsfünften. Eher unregelmäßig gibt es hier meine persönliche Antwort auf diese Frage, so z.B. heute. Der heutige Fünfte ist ein sonniger Samstag im Mai. Da gestern alle erst später im Bett waren als sonst, weckt mich der Sonntagsjunge auch erst gegen 7:30 Uhr. Das Baby weckt er gleich mit auf. Zu dritt stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Später gesellen sich das Weihnachtsmädchen und der Liebste dazu. Nachdem alle satt und angezogen sind, satteln die älteren Kinder und ich die Räder. Wir sind um 10 Uhr in der Kita verabredet. Im Frühjahr nehmen wir Eltern uns jedes Jahr einen Samstagvormittag Zeit, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Diesmal arbeiten wir nicht nur draußen, sondern nutzen die vielen helfenden Hände auch, um den Keller zu entrümpeln. Die Kinder helfen tatkräftig mit. Zum Abschluss gibt es für alle Grillwürstchen und Brötchen im Kita-Garten. Auf dem Rückweg halten wir an der Eisdiele und ich spendiere uns dreien eine Runde Eis. 
Wieder zurück treffen wir vor der Haustür gerade eine liebe Nachbarin an, die gerade Blumen an alle Nachbarn verschenkt, die in ihrem Garten keinen Platz mehr finden. Was für eine schöne Idee! Kurz nach uns trifft auch der Liebste wieder zuhause ein, der in der Zwischenzeit mit der Kleinsten beim Babyschwimmen war. Ein Freund unserer Kinder, der in der Nachbarschaft wohnt, gesellt sich zu uns und der Nachmittag vergeht damit, wahlweise in dem einen oder anderen Garten, dem einen oder anderen Haus oder auf der Straße zu spielen oder Fahrrad zu fahren. Am späteren Nachmittag wünschen die Kinder sich, noch zu einem größeren Spielplatz aufzubrechen. Der Fußballplatz und die Schaukeln dort werden intensiv genutzt. Das Abendessen genießen wir in der Abendsonne auf der Terrasse, bevor dann zwei Kinder noch in die Badewanne hüpfen. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte und einer extra Runde Kuscheln schlafen nun alle, fast zumindest.



Dienstag, 1. Mai 2018

Bee creative...

Was für ein ungewöhnlicher Moment gerade: Ich sitze morgens (!) mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch, denn der Rest schläft noch tief und fest. Nachdem unsere Größeren um fünf und um sieben mal kurz wach waren, haben sie sich doch tatsächlich entschieden, einfach nochmal weiterzuschlafen. Schließlich ist heute frei: 1. Mai. Und die Allerkleinste ist ohnehin eher im Eulen-, als im Lerchenteam zuhause. Nur ich bin nun einfach wach. Draußen toben Regen und Wind. Nach gemütlichem Ausflugswetter für eine längere Radtour oder Wanderung sieht es heute wirklich nicht aus. Am Wochenende war das Wetter noch schöner. Da sind auch diese Bilder der kleinen, pummeligen Honigbiene entstanden, die in unserem Apfelbaum gelandet war. Mit ihr beteilige ich mich gerne an der Aktion "A place to bee", mit der der BUND Naturschutz auf das Bienensterben aufmerksam macht und die Bundesregierung zu konkreten Gegenmaßnahmen auffordert. Am Weltbienentag, dem 20. Mai, wird es dazu eine große Aktion in Berlin geben. Dabei sollen die kleinen Häkelbienen als Botschafterinnen für ihre natürlichen Artgenossen eingesetzt werden. Bis zum 15. Mai können für diesen guten Zweck noch Häkelbienen eingeschickt werden. Vielleicht hat ja noch jemand Lust, mitzumachen? Je mehr, desto besser! Alle Infos, inklusive der Anleitung, gibt es *hier*. Habt einen schönen Feiertag!



Verlinkt bei: liebste Maschen, Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge, HäkelLine und dem Creadienstag.