Donnerstag, 4. Januar 2018

Gelesen: Die Unsinkbaren Drei


Nach einer Meuterei bleibt Piratenkapitän Flitschauge allein an Bord seines Schiffes, der „Sturmhölle“ zurück. Doch unverhofft tauchen potentielle neue Mannschaftsmitglieder am Horizont auf, der eine in einem Kochtopf, der andere auf einer Planke, mit einer Suppenkelle paddelnd. Schnell wird klar, dass die beiden Schiffbrüchigen ein gemeinsames Geheimnis verbindet. 

Gräte, der magere Koch, und Bumskopp, der wortkarge Pirat, heuern auf der Sturmhölle an. Gemeinsam mit Flitschauge bilden sie "Die Unsinkbaren Drei", deren Geschichten bereits seit fast 25 Jahren im WDR-Kinderradio KIRAKA laufen. In jeweils relativ kurzen Kapiteln wird in diesem Buch aus der Perspektive des Kapitäns erzählt, wie sie sich kennenlernen und als Mannschaft zusammenwachsen. "Ich betrachtete Bumskopp und Gräte eine Zeit lang von der Seite und wieder wurde mir klar, dass ich da zwei unglaubliche Typen vor mir hatte. Vollblutpiraten ... mit nur einem kleinen Fehler: So manches dachten sie einfach nicht zu Ende." Die Kombination dieser drei unterschiedlichen Charaktere bietet einiges Potential für witzige Kabbeleien und überraschende Wendungen. Natürlich drehen sich die Geschichten, wie es sich bei einem Piratenschiff gehört, um Schatzsuchen und Kaperpläne. Aber auch eine Tiefkühltruhe und ein Fischstäbchen namens Kurt spielen zentrale Rollen.

Ein sehr humorvolles Piratenbuch mit witzigen Geschichten von Wilhelm Nünnerich und schönen Zeichnungen von Thomas Dähne. Spezielle Begriffe aus der Seefahrt werden im Anhang erklärt. Als nettes Extra gibt es zudem eine CD mit fünf Piratenliedern. Geeignet ist das Buch dem cbj Kinder- und Jugendbuchverlag zufolge für Kinder ab 6 Jahren. Unsere beiden Größeren (3 und 5) mochten es aber als abendliches Vorlesebuch ebenfalls schon sehr. Ihr Highlight: Das Kapitel, in dem Gräte eine "Pupssuppe" kocht, um mit den entsprechenden Ergebnissen, zielgerichtet ins Großsegel abgesetzt, die Sturmhölle aus einer Flaute zu befreien.

Samstag, 23. Dezember 2017

Ein wenig Weiß zur Weihnacht... (Samstagskaffee #110)

Nein, diesen Kaffee habe ich mir nicht heute gegönnt. Heute habe ich ihn mit meinem Vater in der Cafeteria eines großen Klinikums getrunken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass das möglich war, denn er hat in dieser Woche einen schweren operativen Eingriff über sich ergehen lassen müssen und diesen besser überstanden, als wir alle im Vorfeld gedacht hätten. Wieder zurück zuhause ist der Rest des Tages schnell vergangen mit den letzten Vorbereitungen für die kommenden Feiertage und den morgigen 3. Geburtstag unseres Weihnachtsmädchens. Vor drei Jahren war diese Nacht für uns sehr spannend...

Für euch habe ich heute ein paar Bilder von unserem Samstag vor einer Woche mitgebracht. Wir sind auf den Kahlen Asten gefahren, einen der höchsten Berge in Nordrhein-Westfalen. So viel Schnee habe ich schon lange nicht mehr gesehen und die Kinder wohl noch nie. Alle Farben waren verschwunden, die Welt in schwarz-weiß-grau gezeichnet. Die Landschaft sah wirklich verzaubert aus. Mit diesen Bildern wünsche ich euch ein paar zauberhafte und möglichst sorgenfreie Feiertage! Und wer noch Lust auf ein kleines Weihnachtsgeschenk hat: Bis morgen ist der Lostopf bei meiner Verlosung noch geöffnet; vielleicht versucht ihr schnell noch euer Glück?





Verlinkt beim Samstagsplausch, mit herzlichen Weihnachtsgrüßen.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Weihnachtsglück im Glas (DIY)

Ende November erreichte mich eine Email von Felicitas von Talu. Sie lud mich ein, an einem weihnachtlichen Bastelwettbewerb für einen guten Zweck teilzunehmen. Für jeden Blogbeitrag, der in diesem Zusammenhang entsteht, spendet Talu 15 Euro an die Deutsche Knochenmarkspender-Datei (DKMS). Eine weihnachtliche Bastelei, und das auch noch für einen guten Zweck? Dazu muss man mich nicht lange überreden. Erst recht nicht, wenn das Ergebnis der Bekämpfung von Krebs dient, dieser Drecksdiagnose, die auch Teile meiner Familie derzeit ziemlich im Griff hat.  

Als dann noch eine Freundin fragte, ob ich evtl. Verwendung für Kerzenwachs und Dochte hätte, die sie nicht mehr bräuchte, entstand daraus schnell ein Plan. Denn da waren ja auch noch die hübschen Marmeladengläser, die einfach zu schön sind, um sie nur in den Altglas-Container zu tun. Mit Stahlwolle habe ich die Schrift abgerieben, bis auf den schönen "Glück"-Schriftzug. Die Kinder und ich haben etwas Duftöl besorgt, in der Dekokiste nach Bändern und Weihnachtskugeln gesucht, die Zimtstangen aus dem Gewürzregal genommen und der Sonntagsjunge hat noch ein paar Tannenbäume gebastelt. Das Wachs haben wir im Wasserbad geschmolzen und zunächst nur ein paar wenige Teelöffel davon genommen, um den Docht damit festzukleben.



Den Rest haben wir mit dem Duftöl gemischt und dann in die Gläser gegossen. Als es hart geworden ist, hatte es sich um den Docht etwas zusammengezogen, so dass wir noch ein wenig nachgegossen haben. Mit dem Bäckergarn haben wir zuletzt die gemalten und ausgeschnitten Tannenbäume, die Zimtstangen und die kleinen Baumanhänger um den oberen Glasrand gebunden. So entsteht mit relativ wenig Aufwand etwas Weihnachtsglück im Glas. Und davon kann man doch immer eine Portion brauchen, oder? Wenn man von einer Krebserkrankung betroffen ist, erst recht. 15 Euro lösen da sicherlich kein Problem, aber jedes bisschen hilft.






Montag, 18. Dezember 2017

Der große TOPP Blogger-Adventskalender 2017 – Türchen Nr. 18 (Werbung)


„Mama, das ist nichts für dich!“, sagte meine zweijährige Tochter entschieden, nahm mir das Buch aus der Hand und ließ mich zunächst etwas ratlos zurück. Das Häkelbuch, dass mir der frechverlag im Rahmen des Blogger-Adventskalenders freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, sollte nichts für mich sein? Hatte ich die falsche Wahl getroffen?
Aber sie meinte es ernst. Wann immer ich das Buch in den letzten Tagen gesucht habe, fand ich es bei ihr wieder, auf ihrem Nachttisch, bei ihren Spielsachen, in ihrem Bücherregal. Und damit zeigte sie mir, dass ich mit dem Buch "Häkelzwerge" gerade die richtige Wahl getroffen hatte. 

Der Untertitel gibt ihr Recht: Spielzeug, Kleidung und Heimdeko für Kinder bis 2 Jahre. Mit gleich zwei Kindern in dieser Altersklasse und einer eindeutigen Affinität zum Häkeln gehöre ich sicher genau zur Zielgruppe dieser Veröffentlichung. Aber nicht nur für meine eigenen Kinder, auch wenn im Freundeskreis oder der Familie ein neues Baby das Licht der Welt erblickt, verschenke ich gerne etwas selbst Gemachtes. Dafür gibt es in dem Buch von Jennifer Stiller jede Menge Anregungen. Direkt auf meine "to-crochet-Liste" fürs nächste Jahr gewandert sind eine Windeltasche, ein Kapuzenhoodie, eine gemütliche Pumphose und ein paar Waschlappen. Das kann man doch mit kleinen Kindern immer brauchen, oder?

Mein erstes Projekt aus diesem Buch sind aber die kleinen Fäustlinge geworden. So welche fehlten unserer Jüngsten gerade. Sie sind schnell gehäkelt und sind zudem auch ein ideales Projekt, um kleinere Reste zu  verwerten. In der Anleitung werden drei verschiedene Größen unterschieden. Ich habe mich für die mittlere für Kinder im Alter von 3 - 9 Monaten entschieden, die bei unserem jüngsten, nun sechs Monate alten Familienzuwachs genau passt. Die großen Geschwister haben die Farben ausgesucht und mich zudem tatkräftig bei der Luftmaschenkette unterstützt, die man für die kleine, niedliche Schleife benötigt. Habt ihr auch Lust auf dieses kleine Projekt? Dann habe ich eine besondere Überraschung. Mit freundlicher Erlaubnis des Verlags kann ich euch die Anleitung hier zeigen. 

Fäustlinge fürs Baby
Größe: 3-9 Monate, Länge: 12 cm, Handumfang 14 cm

Für das Bündchen in der 1. Farbe mit Nd 3,0 mm 10 Luftmaschen und 1 Wende-Luftmasche locker anschlagen.
1. Reihe: fM. 1 Wende-Lm (10 M).
2. R: fM häkeln. Dabei nur in die hinteren Maschenglieder einstechen. 1 Wende-Lm (10 M).
Die 2. R. so lange wiederholen, bis insgesamt 30 R (=15 Rippen) entstanden sind. Nach der letzten R die Wende-Lm weglassen. Das Bündchen locker mit Km an der schmalen Seite zusammenhäkeln.

1. Runde (1. Farbe): 1 Lm, dann in jede Rippe 2 fM häkeln. Mit 1 Km schließen (=30 M).
2. Rd (2. Farbe): Mit Nd 3,5 mm weiter fM in Spiral-Rd arb (=30 M).
3.-20. Rd: fM häkeln (=30 M).
21. Rd. Jede 4. und 5. M zusammen abmaschen (=24 M).
22. Rd. Jede 3. und 4. M zusammen abmaschen (=18 M).
23. Rd. Jede 2. und 3. M zusammen abmaschen (=12 M).
24. Rd. Je 2 M zusammen abmaschen (=6 M).

Den Faden durchziehen und die verbleibende Öffnung zusammenziehen. Faden vernähen und nach innen ziehen. Eine Luftmaschen-Kette von ca. 30 cm Länge anfertigen und am oberen Rand des Bündchens zwischen den Rippen einfädeln und zur Schleife binden.

*Die Verlosung ist beendet. Gewonnen hat Silvia G. aus FN. 
Herzlichen Glückwunsch!*

Das Buch ist übrigens tatsächlich nicht nur etwas für mich, sondern auch für euch! Ein Exemplar hat mir der Verlag zur Verfügung gestellt, um es unter euch zu verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Blog-Artikel!
Die weiteren Spielregeln lauten:

  1. Sei mindestens 18 Jahre alt.
  2. Wenn du anonym kommentierst, kann ich deine Teilnahme nicht berücksichtigen, da ich dich nicht zuordnen kann.
  3. Das Gewinnspiel läuft 7 Tage, vom 18. Dezember um 0:00 Uhr bis zum 25. Dezember um 0:00 Uhr.
  4. Ausgelost wird per Lostopf-Verfahren unmittelbar nach Beendigung des Gewinnspiels.
  5. Meldet sich der Gewinner oder die Gewinnerin nicht innerhalb von 48 Stunden, behalte ich mir das Recht vor, neu auszulosen.
  6. Sei damit einverstanden, dass dein Name unter diesem Blog-Artikel öffentlich bekannt gegeben wird, solltest du der oder die glückliche Gewinner/-in sein.
  7. Eine Auszahlung des Gewinns in bar ist nicht möglich.
  8. Folglich werden deine Kontaktdaten nur von mir verwendet und an keinen Dritten weitergegeben.
  9. Du bist hiermit informiert, dass der Rechtsweg ausgeschlossen ist.
Ich wünsche euch viel Glück! 

Das nächste Türchen des TOPP Blogger-Adventskalenders öffnet sich übrigens in Ullis Wichtel-Werkstatt; bereits gestern war Sockshype dran. Und verlinken werde ich diese kleine Häkelei auch bei den liebsten Maschen und der HäkelLine.



Sonntag, 17. Dezember 2017

Unser 3. Advent (Samstagskaffee #109)

Das dritte Adventswochenende verbringen wir in diesem Jahr im Sauerland. Wir wollten damit sichergehen, in diesem Dezember auch auf jeden Fall etwas Schnee zu Gesicht zu bekommen. Konnte ja niemand ahnen, dass der in diesem Jahr ausnahmsweise auch im Münsterland so reichhaltig fällt... Heute vormittag sind wir in Dillingen mit der Ettelsberg-Seilbahn gefahren. Oben erwartete uns ein wahres Wintermärchen. Kaum Menschen (die meisten fahren hoch, um dann auf Skiern oder dem Snowboard die Abfahrt zu genießen, wir hatten den Schlitten und die Babytrage dabei), verschneite Tannen, tief hängende Wolken. Die Kinder bekamen rote Wangen und rote Nasen und quietschten vor Vergnügen, wenn der Schlitten durch den Schnee stob.

Jetzt wärmen wir uns erstmal wieder auf, erst in unserer Ferienwohnung, bei Kaffee, Kakao und Keksen. Morgen gibt es auf meinem Blog übrigens einen besonderen Post: Hier versteckt sich das 18. Türchen des diesjährigen Blogger-Adventskalenders vom frechverlag, gepaart mit einer kleinen Überraschung. Schaut doch mal rein!




Verlinkt beim Samstagsplausch, derzeit oft mit einem Tag Verspätung.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Unser 2. Advent (Samstagskaffee #108)

Unser zweites Adventswochenende wurde zu einem richtigen Wintermärchen. Denn es kam: Der erste Schnee! Schon am Freitag fielen ein paar erste Flocken, die jedoch nicht von langer Dauer waren. Als am Samstagmorgen dann bereits eine leichte Schneeschicht alles bedeckte, waren die Kinder kaum noch am Frühstückstisch zu halten. Also haben wir den Liebsten, der am Vorabend noch bei einer Weihnachtsfeier war, schlafen lassen, uns die Schneeanzüge und Winterjacken angezogen und sind nach draußen in den Flockenwirbel gegangen. Der Sonntagsjunge half mir mit seinem Trampeltrecker beim Schneeschieben und das Weihnachtsmädchen formte begeistert Schneebälle für eine Schneeballschlacht. 
Am heutigen Adventssonntag fiel sogar noch mehr von der weißen Pracht. Nachmittags machten wir uns schön vorsichtig mit dem Auto durch das Schneetreiben auf nach Münster. Wir hatten Karten für den "Schweinachtsmann", eine lustige, weihnachtliche Geschichte, gespielt und gesungen von den 6-Zylindern, einem A-Capella-Ensemble. Die CD besitze ich schon seit Jahren, meine großen Kinder kennen die Texte teils auswendig. Live gesehen bzw. gehört hatte ich das Stück aber bislang selbst noch nicht. Da hatte ich bislang wohl etwas verpasst, denn es war wirklich eine tolle, lustige Aufführung und ein Genuss für die Ohren. Und auch die Künstler selbst meinten später, das Wetter hätte noch nie so gut zu ihrem Programm gepasst wie heute.
Am schönsten war die Reaktion unseres Weihnachtsmädchens: Zu Beginn war sie noch ganz aufgeregt und wollte lieber gar nicht hinsehen, als der Schweinachtsmann die Bühne betrat. Schon bald drehte sie sich auf meinem Schoß aber ein wenig so, dass sie aus dem Augenwinkel das Geschehen auf der Bühne beobachten konnte, Bald saß sie dann sogar auf ihrem eigenen Platz und am Ende sang und tanzte sie begeistert mit. Nachdem wir - einen kleinen Schneespaziergang inklusive - wieder zuhause waren, gab es heißen Kakao und passendes Gebäck zum Aufwärmen und zur Stärkung. So könnte der Advent für mich gerne weitergehen...
Verlinkt - mit verschneiten Grüßen - beim Samstagsplausch.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Ein Lichtlein brennt... (Samstagskaffee #107)

Auf eine Tasse Kaffee finde ich mich hier zum verspäteten "Samstagsplausch" ein. Es ist schon der erste Advent. Heute morgen haben wir die erste Kerze am Adventskranz entzündet. Für den Kranz waren auch in diesem Jahr überwiegend wieder die Kinder zuständig. Sie haben entschieden, welche Tannenart wir nehmen, welche Farben die Kerzen haben sollen und was wir ansonsten noch aus der Adventsdeko-Kiste kramen. Ich muss gestehen, als sie mir die rot-lila-Kombination gezeigt haben, hat ein Teil von mir überlegt, wo ich heimlich schnell noch vier gleichfarbige Kerzen herbekomme. Mittlerweile gefällt mir der bunte Kranz aber sehr gut und die beiden Großen waren sehr eifrig beim Dekorieren dabei. 

Mein Plan für den heutigen Adventssonntag klang eigentlich ganz gut, fand ich. Die beiden großen Kinder waren gestern zu meinen Schwiegereltern aufgebrochen, um dort den Nikolaus zu begrüßen, der in deren Gemeinde offensichtlich ziemlich früh dran ist. Heute morgen freute ich mich auf Ausschlafen und ein gemütliches Frühstück zu dritt, mit der Kleinsten und dem Liebsten, bei adventlichem Kerzenschein. Anschließend wollte ich die ungewohnt freie Zeit nutzen, um etwas an einem Weihnachtsgeschenk weiterzuhäkeln, das vielleicht noch rechtzeitig fertig werden kann. Wenn der Liebste am Nachmittag die Kinder abholt, wäre ich zu einem Adventsmarkt gebummelt, bei dem der Mal-Kurs, den ich bis zur Geburt unserer Jüngsten relativ regelmäßig besucht habe, gerade eine Ausstellung hat. Soweit der Plan, doch wie so oft kam das Leben dazwischen, diesmal in Form einer Erkältungswelle. 
Das Baby hat tatsächlich etwas länger geschlafen, war dann aber einfach wach und brauchte dringend eine neue Windel. Also sind wir beide aufgestanden, ich habe die Kleine versorgt und uns Frühstück gemacht. Der Liebste kam kurz runter, und verschwand dann schnell mit einer Tasse Tee wieder im Bett, ziemlich erkältet. Das Baby und ich haben es uns auf der Krabbeldecke bequem gemacht. Ihr war aber erstmal eher nach spielen, Quatsch machen und toben als nach häkeln, was ich verstehen kann. Am späteren Vormittag, nachdem ich sie gefüttert habe, schlief sie ein wenig ein. Ich nutzte die Zeit, um meine Häkelsachen rauszuholen und dabei etwas "Drei Nüsse für Aschenbrödel" zu sehen. Der Film gehört für mich einfach fest zur Weihnachtszeit dazu. Gegen Mittag gab es dann per Telefon die Nachricht, dass der Sonntagsjunge mittlerweile auch fieberte. Also fuhr ich mit der Kleinen los, um ihre Geschwister abzuholen. Fieberthermometer und Fiebersaft nahm ich direkt mit. Seit dem Nachmittag sind jetzt alle wieder zuhause. Morgen muss ich mir frei nehmen und mich um unseren Sohn kümmern. Arbeitskollegen, Kindergarten und Musikschule müssen informiert werden. Ich sehe es positiv: Bleibt vielleicht mehr Zeit zum Plätzchen backen.