Die Anleitung für die gehäkelte Babydecke "Bicycle Race" gibt es bei "mangomum". Verlinkt bei "Auf den Nadeln".
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Freitag, 28. September 2018
Gehäkelt: Babydecke „Bicycle Race“
Ob ich jetzt jedes Mal, wenn ich mich hier mal wieder mit einem Post melde, das Bedürfnis verspüre, mich für die länger gewordenen Pausen zwischendurch zu entschuldigen? Kann sein, doch ich werde diesem Bedürfnis nicht nachgehen. Es ist nun mal so, das Leben 1.0 ist derzeit turbulent genug und bietet nicht mehr soviel Freiraum zum Bloggen wie vorher. Mag sein, dass sich das auch wieder ändert, aber derzeit ist es einfach so, wie es ist. Untätig bin ich in anderen Lebensbereichen aber wahrlich nicht, und so ist hier z.B. in den vergangenen Wochen diese Babydecke entstanden. Sie ist als Geschenk für den Sohn eines Cousins von mir mittlerweile in die USA gereist und darf nun dort einem kleinen Jungen kuschelige Stunden bescheren. Das Motiv passt einfach wunderbar, nicht nur zu den Hobbys des froschgebackenen Vaters, sondern auch zum Blognamen hier, findet ihr nicht?





Die Anleitung für die gehäkelte Babydecke "Bicycle Race" gibt es bei "mangomum". Verlinkt bei "Auf den Nadeln".
Die Anleitung für die gehäkelte Babydecke "Bicycle Race" gibt es bei "mangomum". Verlinkt bei "Auf den Nadeln".
Samstag, 28. April 2018
Gehäkelt: „Lappenpop“ (Samstagskaffee #114)
Mit der zweiten Hochzeit meines Vaters hat sich unsere Familie u.a. um einen niederländischen Teil erweitert. Als sich dort nun ein Baby angekündigte, bekam ich Lust, ein kleines Geschenk zur Geburt zu häkeln, das einen niederländischen Bezug hat. Fündig würde ich bei dieser kleinen Bäuerin in niederländischer Tracht, inklusive "Klompen" (Holzschuhe) und Haube. Es handelt sich dabei um eine Lappenpuppe (übersetzt man "lappenpop" so?), d.h. sie ist nicht komplett gefüllt, sondern hat mit dem flachen Körper auch den Charakter eines Kuscheltuchs. Neue Wolle musste ich dafür nicht besorgen, die Materialien waren fast komplett in meinem Vorrat vorhanden. Lediglich für den Hautton konnte ich einen passenden Rest von einer Freundin aus meiner sich monatlich treffenden Häkelrunde bekommen. Mittlerweile ist sie schon über die nahe Grenze ins Nachbarland gereist...




Anleitung: gibt es z.B. hier
Wolle: Vorrat (Catania Denim & Sheepjes Stonewasched)
Verlinkt bei: Samstagsplausch, liebste Maschen, HäkelLine.
Anleitung: gibt es z.B. hier
Wolle: Vorrat (Catania Denim & Sheepjes Stonewasched)
Verlinkt bei: Samstagsplausch, liebste Maschen, HäkelLine.
Dienstag, 27. März 2018
Gehäkelt: Babydecke
In den vergangenen Wochen und Monaten, die hier ja reichlich gefüllt waren, ist auch meine abendliche Häkelrunde oft ausgefallen. Mittlerweile habe ich aber den Faden nicht nur sprichwörtlich wieder aufgenommen. Entstanden ist dabei in diesem Monat auch diese Babydecke. Das Muster trägt den passenden Namen: "Call the midwife" (Ruf die Hebamme). Kann es einen passenderen Namen für eine Babydecke geben? Mit den vierblättrigen Kleeblättern bringt es dem kleinen Erdenbürger, für den es gedacht ist, hoffentlich ganz viel Glück in seinem Leben. Das Muster ist effektvoll, aber nicht zu kompliziert. Einmal verstanden, brauchte ich die Anleitung nicht mehr und die Maschen rutschen wie von allein von der Nadel. Der Name dieser Decke weist übrigens auf den Ursprung dieses Musters hin. Eine Babydecke dieser Art erschien in der gleichnamigen BBC-Serie "Call the midwife", die aus dem Leben von Hebammen in den 1950er Jahren erzählt. Sie spielt im verarmten Londoner East End. Eigentlich wollte ich sie mir schon längst mal ansehen. Von einer Freundin hatte ich mir schon vor längerem die DVDs ausgeliehen. Ich lege sie jetzt mal auf dem Stapel wieder weiter nach oben. Oder besorge mir doch mal die Bücher, die der Serie zugrunde liegen. 



Verlinkt bei den Liebsten Maschen, HäkelLine, Dienstagsdinge und dem Creadienstag.
Verlinkt bei den Liebsten Maschen, HäkelLine, Dienstagsdinge und dem Creadienstag.
Dienstag, 13. März 2018
Gehäkelt: Babyhose
Es bleibt wohl noch eine Weile dabei, bedingt durch meine derzeitige Lebensphase: Wenn mir etwas von der Häkelnadel hüpft, ist es im Moment meist etwas für einen kleinen Menschen. In diesem Fall ist diese kleine, gemütliche Pumphose (Größe: 6-9 Monate) ein Geschenk zur Geburt. Die Eltern haben sich vom Geschlecht ihres Kindes überraschen lassen. Irgendwie finde ich das immer schön, wenn jemand diese Entscheidung trifft. In meinen Augen unterstreicht es, dass der kleine Mensch, der da unterwegs ist, einfach angenommen wird, so wie er ist. Zugegebenermaßen bin ich selbst dafür allerdings immer viel zu neugierig gewesen. Damit die Hose so oder so zur restlichen Garderobe passt, habe ich mich für eine Kombination aus petrol und türkis entschieden. Mein 5-jähriger Sohn findet das allerdings immer noch schwierig und meint, ich sollte beim nächsten Mal vielleicht lieber warten, bis das Baby größer ist und sagen kann, was seine Lieblingsfarbe ist. Hmmm...


Die Anleitung stammt übrigens von *hier*. Und verlinkt wird die Zwergenbuchse nun bei den Liebsten Maschen, HäkelLine, Menschen(s)kinder, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday und natürlich dem Creadienstag.
Die Anleitung stammt übrigens von *hier*. Und verlinkt wird die Zwergenbuchse nun bei den Liebsten Maschen, HäkelLine, Menschen(s)kinder, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday und natürlich dem Creadienstag.
Sonntag, 4. März 2018
Aus den "Ochsenwochen" (Samstagskaffee #112)
In den letzten Wochen war es hier auf dem Blog verhältnismäßig ruhig. "Ochsenwochen" (Oxveckor) nennt man in Schweden diese erste Zeit des Jahres, habe ich mal gelesen. Vermutlich kommt der Ausdruck daher, dass die Bauern früher in diesen Wochen besonders hart arbeiten mussten, ohne Unterbrechung von Feiertagen. Ungefähr so fühlte es sich bei mir in den letzten Monaten an. Wie es dazu kam? Ich erzähle es euch heute mal bei einem Samstagskaffee.
Als im vergangenen Jahr unser drittes Kind zur Welt kam, wollte ich eigentlich erstmal für einige Monate wieder in Elternzeit gehen. Dann entschied sich meine Elternzeit-Vertretung, die Stelle zu wechseln. Das ist nicht zum ersten Mal passiert und es sorgte immer dafür, dass der Wiedereinstieg für mich etwas schwerer war als geplant. Ist ja auch klar, jede Person füllt einen Arbeitsplatz anders aus und mit jedem Wechsel gibt es immer etwas Reibungsverluste. Ich hatte jedenfalls keine große Lust, wieder auf eine solche Situation zuzusteuern und habe daher mit meinem Mann gemeinsam überlegt, ob wir meinem Arbeitgeber etwas anbieten können. Letztendlich bin ich dann direkt wieder zurück in den Job gegangen, wenn auch nur mit einem Stellenumfang von 25 Prozent. Zudem war vereinbart, dass ich einen Aufgabenbereich übernehme, der nicht mit vielen Außenterminen verbunden und auch mal im Homeoffice zu erledigen war. Meine Tochter habe ich an Bürotagen mitgenommen. Das ging deutlich besser als erwartet. Sie spielte meist zufrieden neben meinem Schreibtisch auf ihrer Krabbeldecke. Wäre ich somit nicht bereits wieder in der Arbeitswelt angekommen, hätte ich im Herbst diese Stellenausschreibung vermutlich gar nicht gesehen oder nicht darauf reagiert.
Gesucht wurde eine wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni, in einem Forschungsprojekt, das inhaltlich nah an meiner bisherigen Tätigkeit lag. Mich ließ die Idee nicht mehr los, mich vielleicht dort zu bewerben. Es sprach manches dafür: Meinen bisherigen Job mache ich seit über 10 Jahren. Es gibt dort keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt. Forschung macht mir Spaß und kam bislang zu kurz. Zudem enthält die Stelle die Möglichkeit zur Promotion, was mich ebenfalls schon länger reizt. Allerdings gab es auch einiges, was dagegen sprach. Ich würde einen unbefristeten Arbeitsvertrag für einen befristeten aufgeben. Mein Arbeitsumfang würde sich von 25 auf 65 Prozent erhöhen, was mit der familiären Situation vereinbar bleiben musste. Die Fortführung des Arrangements, mit dem Kind an meiner Seite zu arbeiten, wäre fraglich. Dennoch: Ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich mich noch oft fragen würde, ob ich mich nicht hätte bewerben sollen, wenn ich es nicht täte. Nach ein paar Gesprächen mit meinem Liebsten und meinem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber entschied ich mich, meine Bewerbungsunterlagen einzureichen. Der Rest ist schnell erzählt: Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bekam den Job und sagte zu.
Soweit, so gut, doch aufgrund der langen Beschäftigungsdauer in meinem letzten Job war meine Kündigungsfrist recht lang. Wir einigten uns auf einen Aufhebungsvertrag. Dennoch war klar, dass beide Arbeitsverträge im Januar und Februar eine Zeitlang parallel laufen würden. Nun, habt ihr mitgerechnet? 25 + 65 Prozent, das ergibt annähernd eine Vollzeitstelle, verteilt auf zwei Arbeitgeber und das mit einem Baby an Bord. Zudem gibt es ja auch noch zwei weitere Kinder im Kindergartenalter hier, einen Mann, einen Haushalt. Die Rechnung konnte nicht aufgehen. Das habe ich allen Beteiligten gegenüber transparent gemacht. Von beiden Arbeitgebern gab es dieselbe Reaktion: Wenn ich es mir zutrauen würde, wäre es für sie in Ordnung. Auch, wenn ich dann vermutlich Minusstunden machen würde. Und so lief es dann in diesen ersten Wochen des Jahres. Ein großer Verdienst kommt dabei unserer Jüngsten zu, die mich so zufrieden immer wieder an jeden Arbeitsplatz begleitet, solange nur eine Krabbeldecke, etwas Spielzeug, Essen, Trinken und Wickelsachen für sie dabei sind. Aber mal ehrlich: Hätte man einem Mann ein solches Arrangement auch vorgeschlagen? Ich bin mir da unsicher.

Die Tage waren also entsprechend gefüllt. Hinzu kam auf der privaten Ebene, dass eine schwere Krankheit im nahen Umfeld uns alle sehr beschäftigt hat, insbesondere emotional. Und dann gibt es da ja auch noch ein Bauprojekt. Aber: Allmählich dreht sich der Wind. Der Krebs hat auch in dieser Runde nicht gewonnen. Die Baugenehmigung erwarten wir in der nächsten Zeit. Mein alter Arbeitsvertrag ist nun beendet und mein Stundenkonto stand zumindest dort zum Schluss sogar leicht im Plus. Die Entscheidung für die neue Stelle fühlt sich immer noch ganz richtig an. Die größeren Kinder und auch mein Mann finden es ganz normal und richtig, dass ich bereits wieder arbeite. Meine Schwiegereltern sind zum Glück oft bereit und in der Lage, uns zu unterstützen, wenn es hilfreich ist. Und die Kleinste hat sich ohnehin als mein bestes Teammitglied herausgestellt. Manchmal denke ich schon fast wehmütig daran, dass unsere gemeinsamen Bürovormittage nun schon gezählt sind, bis sie in der Kita startet. Nun freue ich mich aber erstmal, dass ein Ende der "Ochsenwochen" in Sicht ist. Irgendwie passt es, dass ich an diesem Wochenende auch das erste Mal das Gefühl hatte, dass nun endlich der Frühling kommt. Geht es euch auch so?
Als im vergangenen Jahr unser drittes Kind zur Welt kam, wollte ich eigentlich erstmal für einige Monate wieder in Elternzeit gehen. Dann entschied sich meine Elternzeit-Vertretung, die Stelle zu wechseln. Das ist nicht zum ersten Mal passiert und es sorgte immer dafür, dass der Wiedereinstieg für mich etwas schwerer war als geplant. Ist ja auch klar, jede Person füllt einen Arbeitsplatz anders aus und mit jedem Wechsel gibt es immer etwas Reibungsverluste. Ich hatte jedenfalls keine große Lust, wieder auf eine solche Situation zuzusteuern und habe daher mit meinem Mann gemeinsam überlegt, ob wir meinem Arbeitgeber etwas anbieten können. Letztendlich bin ich dann direkt wieder zurück in den Job gegangen, wenn auch nur mit einem Stellenumfang von 25 Prozent. Zudem war vereinbart, dass ich einen Aufgabenbereich übernehme, der nicht mit vielen Außenterminen verbunden und auch mal im Homeoffice zu erledigen war. Meine Tochter habe ich an Bürotagen mitgenommen. Das ging deutlich besser als erwartet. Sie spielte meist zufrieden neben meinem Schreibtisch auf ihrer Krabbeldecke. Wäre ich somit nicht bereits wieder in der Arbeitswelt angekommen, hätte ich im Herbst diese Stellenausschreibung vermutlich gar nicht gesehen oder nicht darauf reagiert.
Gesucht wurde eine wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni, in einem Forschungsprojekt, das inhaltlich nah an meiner bisherigen Tätigkeit lag. Mich ließ die Idee nicht mehr los, mich vielleicht dort zu bewerben. Es sprach manches dafür: Meinen bisherigen Job mache ich seit über 10 Jahren. Es gibt dort keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten waren begrenzt. Forschung macht mir Spaß und kam bislang zu kurz. Zudem enthält die Stelle die Möglichkeit zur Promotion, was mich ebenfalls schon länger reizt. Allerdings gab es auch einiges, was dagegen sprach. Ich würde einen unbefristeten Arbeitsvertrag für einen befristeten aufgeben. Mein Arbeitsumfang würde sich von 25 auf 65 Prozent erhöhen, was mit der familiären Situation vereinbar bleiben musste. Die Fortführung des Arrangements, mit dem Kind an meiner Seite zu arbeiten, wäre fraglich. Dennoch: Ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich mich noch oft fragen würde, ob ich mich nicht hätte bewerben sollen, wenn ich es nicht täte. Nach ein paar Gesprächen mit meinem Liebsten und meinem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber entschied ich mich, meine Bewerbungsunterlagen einzureichen. Der Rest ist schnell erzählt: Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bekam den Job und sagte zu.
Soweit, so gut, doch aufgrund der langen Beschäftigungsdauer in meinem letzten Job war meine Kündigungsfrist recht lang. Wir einigten uns auf einen Aufhebungsvertrag. Dennoch war klar, dass beide Arbeitsverträge im Januar und Februar eine Zeitlang parallel laufen würden. Nun, habt ihr mitgerechnet? 25 + 65 Prozent, das ergibt annähernd eine Vollzeitstelle, verteilt auf zwei Arbeitgeber und das mit einem Baby an Bord. Zudem gibt es ja auch noch zwei weitere Kinder im Kindergartenalter hier, einen Mann, einen Haushalt. Die Rechnung konnte nicht aufgehen. Das habe ich allen Beteiligten gegenüber transparent gemacht. Von beiden Arbeitgebern gab es dieselbe Reaktion: Wenn ich es mir zutrauen würde, wäre es für sie in Ordnung. Auch, wenn ich dann vermutlich Minusstunden machen würde. Und so lief es dann in diesen ersten Wochen des Jahres. Ein großer Verdienst kommt dabei unserer Jüngsten zu, die mich so zufrieden immer wieder an jeden Arbeitsplatz begleitet, solange nur eine Krabbeldecke, etwas Spielzeug, Essen, Trinken und Wickelsachen für sie dabei sind. Aber mal ehrlich: Hätte man einem Mann ein solches Arrangement auch vorgeschlagen? Ich bin mir da unsicher.
Die Tage waren also entsprechend gefüllt. Hinzu kam auf der privaten Ebene, dass eine schwere Krankheit im nahen Umfeld uns alle sehr beschäftigt hat, insbesondere emotional. Und dann gibt es da ja auch noch ein Bauprojekt. Aber: Allmählich dreht sich der Wind. Der Krebs hat auch in dieser Runde nicht gewonnen. Die Baugenehmigung erwarten wir in der nächsten Zeit. Mein alter Arbeitsvertrag ist nun beendet und mein Stundenkonto stand zumindest dort zum Schluss sogar leicht im Plus. Die Entscheidung für die neue Stelle fühlt sich immer noch ganz richtig an. Die größeren Kinder und auch mein Mann finden es ganz normal und richtig, dass ich bereits wieder arbeite. Meine Schwiegereltern sind zum Glück oft bereit und in der Lage, uns zu unterstützen, wenn es hilfreich ist. Und die Kleinste hat sich ohnehin als mein bestes Teammitglied herausgestellt. Manchmal denke ich schon fast wehmütig daran, dass unsere gemeinsamen Bürovormittage nun schon gezählt sind, bis sie in der Kita startet. Nun freue ich mich aber erstmal, dass ein Ende der "Ochsenwochen" in Sicht ist. Irgendwie passt es, dass ich an diesem Wochenende auch das erste Mal das Gefühl hatte, dass nun endlich der Frühling kommt. Geht es euch auch so?
Dienstag, 7. November 2017
Gehäkelt: Regenbogen-Rock
Am kommenden Wochenende gönne ich mir etwas besonderes: Ein ganzes Wochenende Zeit für Kreatives! Zusammen mit ein paar Freundinnen habe ich mich für ein "Kreativ Retreat" im Westerwald angemeldet, organisiert von "hand herz seele". Auf meiner to-do-Liste dafür stand eigentlich auch, dieses Regenbogen-Ensemble, bestehend aus Rock und Shirt mit Applikation, endlich fertigzustellen. Tja, jetzt bin ich doch schon ein paar Tage früher fertig geworden und die Teile sind schon per Post unterwegs zu einem kleinen Mädchen, das sich hoffentlich an den bunten Farben erfreut. Mir haben die Farben jedenfalls beim Häkeln schon richtig Spaß gemacht. Und welches Projekt nehme ich mir jetzt am Freitag mit...?
Anleitung: Simply Häkeln 05/2017
Verlinkt bei: liebste Maschen, HäkelLine, Creadienstag, Dienstagsdinge und Handmade on Tuesday.
PS: Wenn ihr mögt, folgt mir doch bei Facebook
Dienstag, 31. Oktober 2017
Gehäkelt: Babyjacke im Strick-Style
Wie angenehm dieses lange Wochenende doch ist. Den gestrigen Brückentag hatten wir frei genommen, jetzt ist schon Dienstag und es ist immer noch frei! Heute haben wir nicht viel vor. Am Nachmittag werden wir ein kleines, nachträgliches Kaffeetrinken anlässlich des Geburtstags des Liebsten mit der Familie veranstalten und ansonsten wurschtelt hier gerade jeder so ein wenig vor sich hin. Das Baby spielt auf der Krabbeldecke, der Liebste holt nach einer Feier gestern Abend noch etwas Schlaf nach, die größeren Kinder haben hinter dem Sofa eine Weihnachtswerkstatt eingerichtet, malen, basteln, kleben und brauchen dazu gerade ganz viel Geschenkpapier. Während es hinter mir also schon vielversprechend raschelt, bemühe ich mich auf dem Sofa, mich nicht umzudrehen und mal ein wenig hier den Blog zu füttern. Heute auf dem Speiseplan: Eine kleine Häkeljacke. Die ist zugegebenermaßen schon etwas länger fertig, die Bilder gibt es aber erst heute. Die Anleitung dazu durfte ich testen. Sie ist noch nicht veröffentlicht. Ich verlinke sie, wenn es soweit ist. Das Besondere an dieser Jacke: Sie wird fast in einem Stück gehäkelt (sieht man am ersten Bild ganz gut) und hat eine Struktur, deren Optik eher an eine Strick-, als an eine Häkeljacke erinnert. Schön warm ist sie auch und unsere Kleinste hat sie sich bereitwillig anziehen lassen. Mittlerweile ist sie allerdings schon wieder rausgewachsen und so ist die Jacke jetzt in die Kiste mit den Babysachen in Größe 50/56 gewandert, die bereits wieder weitergegeben wurde, denn neuer Familienzuwachs hat sich angekündigt. Die Farbkombination rot und gold passt da auf jeden Fall - egal, ob unsere Kinder einen kleinen Cousin oder eine kleine Cousine bekommen. Wir freuen uns schon sehr auf die Verstärkung!
Verlinkt bei den Menschenskindern, den liebsten Maschen, HäkelLine, Creadienstag, Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday.
Dienstag, 15. August 2017
Gehäkelt: Baby-Kapuzenjacke
Wenn im Freundeskreis jemand schwanger ist, fiebere ich ja ohnehin gerne mit und kann die Vorfreude, die Erwartung, vielleicht auch die Sorgen, die damit verbunden sind, gut nachvollziehen. Eine besondere Situation ist es dann für mich jedes Mal gewesen, wenn jemand im Freundeskreis parallel zu mir selbst schwanger war. Selbst über größere Entfernungen hinweg verbindet diese Gemeinsamkeit in diesen Monaten doch nochmal auf eine besondere Art und Weise.
Viel Vergnügen macht mir daher diese kleine Kapuzenjacke, die ich in den vergangenen Wochen gehäkelt habe. Sie ist mittlerweile per Post unterwegs zu einem kleinen Baby, das drei Wochen nach unserem dritten Kind geboren wurde.
Da die Eltern nicht vor der Geburt wissen wollten, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen, habe ich mich zunächst für ein relativ neutrales Farbschema entschieden. Der Original-Anleitung zufolge sollten die Ärmel eigentlich auch gestreift werden. Bis ich mit ihnen begonnen hatte, war allerdings einerseits klar, dass dort "Team Blau" Verstärkung bekommen hatte und andererseits - nun ja - war mir schlicht der Rotton ausgegangen. Daher entschied ich mich hier für eine etwas andere Gestaltung, die mir im Nachhinein sogar besser gefällt, da die größeren Blauflächen etwas mehr Ruhe hinein bringen. Die Anleitung gibt es übrigens kostenfrei *hier*. Ich kann sie allerdings nur bedingt weiterempfehlen. Das Endergebnis gefällt mir gut, aber es gibt bei diesem Modell wirklich sehr viele (!) Fäden zu vernähen und die Anleitung blieb für mich leider auch an manchen Stellen etwas unklar.
Gerne verlinke ich das kleine Jäckchen bei der HäkelLine, dem Creadienstag, den Dienstagsdingen, Handmade on Tuesday, den liebsten Maschen und Menschen(s)kinder.
Montag, 31. Juli 2017
Elternzeit-Pläne
Für unsere zwei Kindergartenkinder bricht heute die letzte Kita-Woche vor den Ferien an, für den Liebsten die letzte Arbeitswoche vor seinem zweiten Elternzeitmonat. Bislang haben wir es immer so gemacht, dass er zwei Monate Elternzeit genommen und dafür auch zwei Monate Elterngeld beantragt hat. Der Vorteil: Wenn ein Partner zwölf Monate Elterngeld beantragt und der andere noch zwei, dann werden insgesamt 14 Monate Elterngeld gewährt. Das ist das Maximum. Hätte mein Mann nur einen Monat beantragt, wäre der bei mir abgezogen worden. Warum das so ist, verstehe ich auch nicht. Eine andere Aufteilung (er bleibt länger zu Hause, ich nur kurz) wäre bei uns nicht in Frage gekommen. Einerseits stille ich unsere Kleine, und andererseits gibt es da natürlich auch noch ein finanzielles Argument. Auch wenn in jeder Elterngeld-Broschüre steht, ein Tipp zum Maximieren des Elterngeldes bestehe darin, den Partner mit dem höheren Gehalt Elterngeld beantragen zu lassen; noch mehr Geld bleibt natürlich in der Haushaltskasse, wenn gerade der Partner mit dem höheren Gehalt auch weiter zur Arbeit geht.
Bei den ersten beiden Kindern haben wir diese beiden Elternzeit-Monate bereits gemeinsam genommen. Acht Wochen freie Zeit für uns als Familie, wann gibt es das schon wieder? Wir haben diese gewonnene Zeit bislang oft zum Reisen genutzt. Bei unserem Sonntagsjungen haben wir für einen Monat gemeinsam in Spanien gelebt. Den 13. und 14. Lebensmonat unseres Weihnachtsmädchens haben wir genutzt, um zu viert mit einem Wohnmobil durch Neuseeland zu reisen. Und jetzt?
Ist alles etwas anders, denn neben natürlich vielen noch offenen Reisewünschen gibt es da den Plan von einem neuen, größeren Zuhause. Mit dem Bauvorhaben im nächsten Jahr im Blick haben wir diesmal beschlossen, die Elternzeit anders zu nutzen. Der Liebste nimmt sie diesmal nicht ab dem 1. Geburtstag unserer Kleinen, sondern bereits im ersten und dritten Lebensmonat. So konnte er uns direkt nach der Geburt zur Seite stehen und verbringt nun den August mit uns, wenn es auch in der Kita Ferien gibt.
Für diesen zweiten Elternzeit-Monat haben wir am vergangenen Wochenende schon fleißig Pläne geschmiedet. Neben ein paar familienfreien Urlaubstagen, die sich der Liebste mit ein paar Freunden gönnt, wird viel Zeit für spannende Ausflüge bleiben. Wir werden voraussichtlich meine Schwägerin in Köln besuchen, eine Floßfahrt machen, in den Zoo gehen, Freunde treffen, mit der Kleinsten zur Babymassage gehen und ihre Taufe planen. Ach ja, und den "Tag des offenen Hofes" bei Verwandten von uns werden wir sicherlich auch wieder besuchen. Dort sind im vergangenen Jahr diese Bilder entstanden und wir sind sehr gerne auch in diesem Sommer wieder mit dabei.

Sonntag, 30. Juli 2017
"Don't worry, be Mami" [Rezension]
Seit ein paar Tagen ist es klar: Ich werde nach dem Mutterschutz direkt wieder anfangen zu arbeiten, Teilzeit in der Elternzeit. Der ursprüngliche Plan war das zwar nicht, aber unter veränderten Umständen - insbesondere bei meinem Arbeitgeber - ist eine hoffentlich gute Entscheidung. Die viel zitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringt allerdings auch gleich einen Haufen neue Fragen mit sich: Welche Auswirkungen hat das auf mein Elterngeld bzw. was steckt hinter dem "Elterngeld plus", das ich nun beantragen werde? Welche Folgen hat es für meinen Arbeitsvertrag oder auch für unseren Anspruch auf eine Kinderbetreuung? Wie gehe ich mit Stillzeiten während der Arbeitszeit um? Praktisch, wenn da gerade zeitgleich das passende Rezensionsexemplar für diese Lebenslage ins Haus geflattert kommt.
"Don't worry, be Mami" von Sandra Runge ist laut Verlagsangabe "das juristische Standardwerk zu Schwangerschaft, Geburt und Elternsein". Doch wer meint, hier sei ein eher trockenes Nachschlagewerk zu wesentlichen Rechtsfragen entstanden, der irrt. Die bunten Buchstaben auf dem Cover, die an Kinderzeichnungen erinnern, geben einen entscheidenden Hinweis: Hier hat es jemand geschafft, juristisches Wissen leicht lesenswert in eine flotte, mitunter recht lustige Geschichte zu verpacken.
Die Protagonistin dieser Geschichte erlebt direkt zu Beginn den Super-GAU: Am ersten Tag ihrer Elternzeit erscheint sie im Büro, um sich dort ganz überraschend nur noch ihre Kündigung abzuholen. Nach einem entsprechenden Rechtsstreit und dem Neubeginn bei einem anderen Arbeitgeber wird sie erneut schwanger. Und wieder tauchen rechtliche Fragen auf: Wann sage ich es meiner Chefin? Welche Auswirkungen hat es für die Gestaltung meines Arbeitsplatzes? Im geburtsvorbereitenden Yoga-Kurs trifft sie dann auf einen wahren Fundus an menschlichen wie rechtlichen Herausforderungen. Zugegebenermaßen wirkt die Geschichte hier manchmal wirklich etwas konstruiert. Als Leserin habe ich das aber gerne in Kauf genommen, weil zugleich anhand der Schicksale der verschiedenen Frauen immer neue, rechtliche Fragen aufgeworfen werden: Welchen Nachnamen bekommt das Kind, wenn die Eltern nicht verheiratet sind? Wer bekommt das Sorgerecht nach einer Trennung? Die Antworten auf diese und andere Probleme sind immer wieder direkt mit der Geschichte verwoben, teils auch unter Nennung der entsprechenden Paragraphen oder Gesetzestexte. Die rechtlichen Hinweise sind graphisch abgesetzt, aber auch über das Stichwortverzeichnis im Anhang leicht gezielt zu finden. Dort finden sich zudem noch hilfreiche Mustertexte und Checklisten.
Die Autorin Sandra Runge ist Rechtsanwältin und selbst Mutter von zwei Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Als "smart Mama" bloggt sie seit einiger Zeit zum Thema Elternrechte. Ihr Ratgeber ist quasi als "Buch zum Blog" entstanden und bei blanvalet erschienen. In Berlin hat sie zudem Deutschlands erste Kita mit Coworking-Space gegründet - eine fantastische Idee für Selbständige und Freiberufler, wie ich finde!
Ich habe jedenfalls definitiv eine neue Geschenkidee für die nächste werdende Mutter in meinem Freundeskreis bekommen. Man liest eine kurzweilige Geschichte und macht sich zugleich fit in allen rechtlichen Fragen rund ums Kinderkriegen - eine gute Kombination! Ach ja, und für einen Yoga-Rückbildungskurs habe ich mich jetzt auch angemeldet.
Die Protagonistin dieser Geschichte erlebt direkt zu Beginn den Super-GAU: Am ersten Tag ihrer Elternzeit erscheint sie im Büro, um sich dort ganz überraschend nur noch ihre Kündigung abzuholen. Nach einem entsprechenden Rechtsstreit und dem Neubeginn bei einem anderen Arbeitgeber wird sie erneut schwanger. Und wieder tauchen rechtliche Fragen auf: Wann sage ich es meiner Chefin? Welche Auswirkungen hat es für die Gestaltung meines Arbeitsplatzes? Im geburtsvorbereitenden Yoga-Kurs trifft sie dann auf einen wahren Fundus an menschlichen wie rechtlichen Herausforderungen. Zugegebenermaßen wirkt die Geschichte hier manchmal wirklich etwas konstruiert. Als Leserin habe ich das aber gerne in Kauf genommen, weil zugleich anhand der Schicksale der verschiedenen Frauen immer neue, rechtliche Fragen aufgeworfen werden: Welchen Nachnamen bekommt das Kind, wenn die Eltern nicht verheiratet sind? Wer bekommt das Sorgerecht nach einer Trennung? Die Antworten auf diese und andere Probleme sind immer wieder direkt mit der Geschichte verwoben, teils auch unter Nennung der entsprechenden Paragraphen oder Gesetzestexte. Die rechtlichen Hinweise sind graphisch abgesetzt, aber auch über das Stichwortverzeichnis im Anhang leicht gezielt zu finden. Dort finden sich zudem noch hilfreiche Mustertexte und Checklisten.

Die Autorin Sandra Runge ist Rechtsanwältin und selbst Mutter von zwei Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Als "smart Mama" bloggt sie seit einiger Zeit zum Thema Elternrechte. Ihr Ratgeber ist quasi als "Buch zum Blog" entstanden und bei blanvalet erschienen. In Berlin hat sie zudem Deutschlands erste Kita mit Coworking-Space gegründet - eine fantastische Idee für Selbständige und Freiberufler, wie ich finde!
Ich habe jedenfalls definitiv eine neue Geschenkidee für die nächste werdende Mutter in meinem Freundeskreis bekommen. Man liest eine kurzweilige Geschichte und macht sich zugleich fit in allen rechtlichen Fragen rund ums Kinderkriegen - eine gute Kombination! Ach ja, und für einen Yoga-Rückbildungskurs habe ich mich jetzt auch angemeldet.
Mittwoch, 12. Juli 2017
12 von 12 im Juli 2017
Habt ihr Lust, am heutigen 12. des Monats wieder in 12 Bildern einen kleinen Blick in unseren Alltag werfen zu können? Hereinspaziert, kommt gerne mit:

Heute morgen trödeln wir ganz schön rum. Mit Geburtstagskrone auf dem Kopf (nein, bei uns hat heute niemand Geburtstag) wird noch gespielt und spät gefrühstückt, sodass die Kinder und ich es gerade rechtzeitig zum Morgenkreis um 9 Uhr in die Kita schaffen. Im Regen erledigen das Babymädchen und ich dann noch eine kleine Runde im Ort, bei der Bank, der Musikschule und dem Bäcker vorbei.
Wieder zuhause ist Zeit für einen zweiten Kaffee und Runde Stillen und Kuscheln. Als die kleine Dame danach ein Schläfchen einlegt, schnappe ich mir den Laptop und mache mich daran, mal die Geburtsanzeigen zu gestalten. In den vergangenen Wochen kamen so viele schöne Grüße und Geschenke an; dafür möchten wir uns gerne angemessen bedanken.
Gestern Abend gab es zum Beispiel solch ein großartiges Geschenk: Meine Mädelsrunde, die sich einmal im Monat zum Häkeln trifft, hat für unser Babymädchen ein gemeinsames Geschenk gewerkelt. Schneewittchen und die sieben Zwerge sind jetzt bei uns eingezogen. Gewünscht haben sie sich, dass ich nochmal von allen Figuren zusammen mache, da viele nur ihren eigenen Beitrag zu diesem Projekt gesehen haben. Für den Nachmittag backe ich - in Erinnerung an unseren gerade vergangenen Schwedenurlaub - ein paar Zimtschnecken. Mein Vater kommt vorbei und übernimmt später auch die Kinderbetreuung, damit ich heute Abend noch einen interessanten Termin wahrnehmen kann.
Meine aktuelle Lektüre für die Stillpausen habe ich mir gerade selbst geschenkt, um das Urlaubsgefühl noch ein wenig zu verlängern. Der Sonntagsjunge hilft mir fleißig dabei, die Bälle aus dem Bällchenbad der Kita zu waschen. Dort ist gerade das allsommerliche Großreinemachen dran. Bevor ich dann dem Papaopa das Feld überlasse und mich auf den Weg nach Münster mache, sorgen das Baby und ich noch für einen vollen Bauch und möglichst gute Laune bei der Kleinen. Sie darf/muss mich heute zu meiner Einladung begleiten. Was ich noch vorhabe, erzähle ich dann gerne beim nächsten Mal. Wer neugierig ist, kann aber bei Instagram unter #münsterama schon mal schauen. Und mehr Bilder und Geschichten von heute gibt es wie immer bei Caro.
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