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Sonntag, 19. Mai 2019

Ein Lebenszeichen von unterwegs

Stürmische Zeiten liegen im letzten halben Jahr hinter uns. Ich will gar nicht alles aufzählen, was sich an teils recht kräftezehrenden Lebensereignissen zuletzt bei uns aneinandergereiht hat. Ganz allmählich fühlt es sich aber so an, als würden wir wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen. Damit eröffnen sich für mich vielleicht auch wieder mehr Räume für Dinge, die in den vergangenen Monaten sehr kurz kamen oder ganz wegfielen mussten, mir aber dennoch nach wie vor Spaß machen. Dieser Blog gehört dazu. Zu viel versprechen möchte ich auch nicht, aber ich würde mich selbst freuen, wenn ich es ab und an mal wieder schaffen würde, hier einen kleinen Einblick in meinen Alltag, unser Familienleben im Münsterland, Gelesenes, Gehäkeltes und manches mehr zu geben. Irgendwie ist das auch für mich selbst schon zu einer Art Chronik geworden, in die ich gern ab und an mal reinschaue. Und wenn dann noch der/die ein oder andere ebenfalls Lust hat, hier gelegentlich vorbeizuschauen, freue ich mich umso mehr. 
Für heute gibt es einen kleinen Einblick in das zurückliegende Wochenende. Ich konnte mir, dank tatkräftiger Unterstützung durch meine Schwiegerfamilie, eine kleine Auszeit gönnen, die ich mit drei Freundinnen in der Umgebung von Würzburg verbracht habe. Gemeinsam draußen in der Sonne frühstücken, in den Weinbergen spazieren gehen, Eisbecher am Main genießen und vor allem: Zeit füreinander zu haben, dafür hat sich die lange Zugfahrt aus dem Münsterland jeweils absolut gelohnt! 



Dienstag, 18. Juli 2017

Münster bloggt...

Hoch über den Dächern von Münster konnte ich in der vergangenen Woche an einem besonderen Event teilnehmen. Münster Marketing und die MünsterBlogs hatten zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Zum Hintergrund: Leila und Hanna, die Köpfe hinter den Blogs Münstermama und Familiert, hatten vor kurzem die gute Idee sowie das nötige Know-How, die Blogger/-innen aus Münster und der Umgebung stärker zu vernetzen. Entstanden ist dabei: 
Diese Plattform führt die verschiedenen Blogs aus der Region zusammen. Man kann einfach stöbern oder auch gezielt nach Beiträgen suchen, sortiert nach Themenbereichen oder Datum. Manche Blogs kannte ich selbst z.B. natürlich auch vorher schon und lese sie regelmäßig, aber viele habe ich auch durch diese Vernetzung erst neu kennengelernt. Erstaunlich und erfreulich finde ich zudem die große Vielfalt, die hier deutlich wird. Derzeit sind bereits über 100 Blogs in 18 verschiedenen Kategorien dort verlinkt. Man findet u.a. sowohl persönliche, familiäre Themen als auch Politisches, Soziales, Regionales, kreative Ideen und Anregungen, Reiseberichte sowie ausgesprochen appetitanregende Foodblogs.
Um den erfolgreichen Start dieser Plattform gebührend zu feiern, um persönliche Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen wurden alle beteiligten Blogger/-innen am vergangenen Mittwoch zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins Stadthaus 1 in Münster eingeladen. Zudem wurde dort ein relativ neues Kapitel der Vernetzung aufgeschlagen: Die Zusammenarbeit von Blogger/-innen mit Münster Marketing. Schließlich, so machte Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster Marketing, in ihrer Begrüßungsansprache deutlich, haben wir alle ein großes, verbindendes Element: Wir leben gerne in Münster oder dem Münsterland und erzählen davon. Toll, dass auch das Stadtmarketing erkennt, welches Potenzial darin steckt, Blogger/-innen als Markenbotschafter/-innen für diese Region zu verstehen.
Auf die Einführung von Bernadette Spinnen folgte eine Vorstellungsrunde aller Anwesenden, in Verbindung mit jeweils drei typischen Hashtags. Na, welche hättet ihr da für euch gewählt? Bei leckerem Essen gab es dann die Möglichkeit, in einen persönlichen Austausch zu kommen. Auf zwei großen, vorbereiteten Tischen wurde zudem gemeinsam in einem Schreibgespräch überlegt und diskutiert, welche Ideen es für die weitere Nutzung des entstandenen Netzwerks gibt. Schade war, dass die beiden Initiatorinnen, Hanna und Leila, an diesem Abend krankheitsbedingt verhindert waren. Die Entscheidung, an dem Termin dennoch festzuhalten, fand ich aber richtig. Ich bin schon sehr gespannt, was für Kontakte und Kooperationen sich aus diese Initiative noch ergeben!
Übrigens: Ich persönlich habe mich neben dem Ausblick auf die persönlichen Gespräche noch aus zwei anderen Gründen auf diesen Abend gefreut. Für Münster Marketing habe ich während des Studiums eine Zeitlang als Aushilfskraft gejobbt. Meist habe ich bei Kongressen, Messen und Tagungen den Informationsstand der Stadt betreut, bei der Suche nach Hotels und Restaurants geholfen, Tipps für die Freizeitgestaltung und das Kulturprogramm geteilt und damit damals schon Erfahrung als Botschafterin dieser schönen Westfalenmetropole sammeln können. Zudem fand die Veranstaltung im 11. Stock des Stadthauses statt. Dort war ich in den vergangenen Jahren öfters zum Mittagessen in der Betriebskantine der Stadt, weil mein Büro bis vor kurzem gleich um die Ecke in der Innenstadt von Münster lag. Ich wusste, dass der Ausblick von dort großartig sein kann und wir hatten Glück: Nach einem regnerischen Tag kam gerade rechtzeitig zum Abend die Sonne wieder raus. Richtig schöne Bilder gibt es zum Beispiel hier auf dem Fotoblog von Ralf: ralfsiehtalles.
Da unsere Jüngste mich an diesem Abend begleitete, konnte ich leider nicht bis ganz zum Schluss bleiben. Einer entspannten Rückfahrt habe ich da den Vorzug gegeben. Auf dem Rückweg zum Auto bin ich aber noch in einen besonderen Genuss gekommen: Ich hörte das Tuten der Türmerin von St. Lamberti. Als der Liebste und ich noch in Münster wohnten, konnten wir das auch von unserer Wohnung aus hören und natürlich immer, wenn wir abends noch in der Innenstadt unterwegs hören. Ich mag diesen Klang. Wusstet ihr, dass auch die Türmerin einen Blog betreibt? Schaut doch mal rein bei "direkt vom Turm gebloggt". Vor drei Jahren gab es für mich mal die Gelegenheit, zu ihrem Arbeitsplatz aufzusteigen. Die Bilder davon gibt es *hier* zu sehen.

Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 im Februar 2017

Auch in diesem Jahr habe ich wieder vor (wenn es passt), bei der Aktion "12 von 12" mitzumachen. Die Idee: Man zeigt 12 Bilder vom 12. des jeweiligen Monats. Das ist heute. Also, los geht's:
Der Wecker klingelt zwar am heutigen Sonntag nicht wie sonst um 6:30 Uhr, aber die innere Uhr unseres Sonntagsjungen weckt ihn dennoch pünktlich wie immer - und mich damit auch. Beim Frühstück verhandeln wir: Mein Buch darf mit an den Tisch, wenn sein Polizeimotorrad das auch darf. Schließlich habe ich nur noch wenige Seiten zu lesen... Während der Liebste sich noch von einer für ihn anstrengenden Woche erholt, fahren die Kinder und ich zur Kirche. Im Vorfeld habe ich mit unserem Sohn diskutiert, ob er wirklich auch zur Kirche sein Feuerwehrmann-Kostüm tragen muss, das er gerade am liebsten gar nicht mehr auszieht. Gut, dass ich nachgegeben habe, denn das Thema des heutigen Kleinkinderwortgottesdienstes ist ausgerechnet: Karneval. Wir treffen u.a. noch Piraten, Indianer, Prinzessinnen, Drachen, Schafe, Bären und eine Pippi Langstrumpf, ein Feuerwehrmann mehr oder weniger fällt da gar nicht auf.
Zurück zuhause vergeht der Rest des Vormittags relativ ruhig, mit Spielen, Hörbüchern, Puzzeln und Vorbereitungen für das Mittagessen. Ich starte einen Versuch, ein wenig die Wahl des Bundespräsidenten im Fernsehen zu verfolgen und dabei ein paar Reihen weiterzuhäkeln, gebe aber schnell wieder auf. Zuviel Trubel um mich herum.
Am frühen Nachmittag kommt die Sonne raus. Wir entscheiden uns für einen Ausflug in den Zoo. Schon auf dem Hinweg stellt es sich als gute Idee heraus, dass wir unseren Bollerwagen eingepackt haben, denn beide Kinder schlafen bis zum Zooparkplatz tief und fest. Noch bevor wir an der Zookasse unsere Jahreskarten vorzeigen, sind sie allerdings wieder wach.
Es gibt ja auch viel zu entdecken: u.a. Bären, Wildschweine, Ponys und Reptilien. Die Baustellen und Spielplätze sind allerdings mindestens ebenso attraktiv. Wieder zurück mache ich mir gegen Abend nun noch einen Tee - quasi statt Sonntagskuchen heute - und klappe den Laptop auf. Und schaue gleich mal bei den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der "12 von 12"-Aktion vorbei. Einen schönen Abend euch!

Sonntag, 12. Juni 2016

12 von 12 im Juni 2016

Den heutigen 12. des Monats nehme ich zum Anlass, euch mal wieder 12 Bilder unseres Alltags zu zeigen (mehr dazu und davon *hier*). Es ist Sonntag und der Tag, an dem Deutschland in die Fußball-Europameisterschaft startet. Was bei uns heute so los war? 
Morgens wird erstmal noch ein wenig zusammen im Bett gekuschelt. Für unseren Sonntagsjungen ist es am Wochenende immer das Größte, noch im Schlafanzug zum Frühstückstisch gehen zu können. Seine kleine Schwester hat nichts dagegen, dass ich sie schon anziehe, möchte sich aber erst noch ein Buch mit mir ansehen. Anschließend gibt es Kaffee, Milch und Brötchen für alle, bevor wir ein wenig im Garten spielen.
Einmal im Monat findet bei uns in der Gemeinde ein Kleinkinderwortgottesdienst statt. Mit Fahrrad und Kettcar machen wir uns auf den Weg zur Kirche. Der Kircheninnenraum wird derzeit saniert. Deshalb stehen keine Kirchenbänke darin. Der gewonnene Raum schafft Möglichkeiten für ganz neue Ideen. Heute gab es im Gottesdienst eine Fahrzeugsegnung für Kinderfahrzeuge. Trecker, Laufräder, Rutschautos, Fahrräder - alles durfte mitgebracht und ausnahmsweise sogar IN der Kirche gefahren werden. Unser Sonntagsjunge fand es großartig, mit seinem Kettcar dort um die Säulen zu kurven. Eine selbst gebastelte Christophorus-Plakette für jedes Kind gab es zum Mitnehmen. Wieder zuhause gibt es eine kleine Mittagspause und anschließend etwas Obst, wobei wir uns farblich schon auf den heutigen Abend einstimmen.
Am Nachmittag machen wir uns auf zum Schwimmbad. Wir können sogar eine ganze Zeit lang draußen im Regen schwimmen. Das mache ich immer gerne und für die Kinder war es auch eine besondere Erfahrung. Als ein Gewitter aufzieht, fahren wir wieder nach Hause. Dort bereite ich das Abendessen vor. Es gibt ein Curry mit Mangold und roten Linsen. Unser Sohn begutachtet die Fortschritte an meinem aktuellen Häkelprojekt (bei dem ich eher langsam vorankomme, siehe *hier* und *hier*). Nach dem Essen ist für die Kinder Zeit, ins Bett zu gehen, natürlich mit einer Gute-Nacht-Geschichte. Hoffentlich schlafen alle vor dem Anpfiff um 21.00 Uhr...

Mittwoch, 30. Dezember 2015

"Liebster Award" - Weihnachtsfragen

Corinna, die hinter dem Blog "Hofsafari" steckt, hat mich für den "Liebster Award" nominiert. Kennt ihr "Hofsafari" schon? Corinna geht dort auf Safari vor der eigenen Haustür, und nimmt ihre Heimat auf dem Land unter die Lupe. Ich schau dort gerne vorbei, nicht nur, weil ich Corinna als frühere Kollegin schätze, sondern auch, weil ich ihre Themen interessant finde und ihren Schreibstil mag. 
Der Liebster Award soll der Vernetzung und Bekanntmachung von Blogs dienen. Er funktioniert nach dem Schneeballprinzip. Ein Blogger überlegt sich 11 Fragen und schickt sie an verschiedene andere Blogger. Die beantworten sie und überlegen sich 11 neue. Corinna hat ihre Fragen *hier* beantwortet. Sie hat sich sogar die Mühe gemacht, gleich 22 neue Fragen zu formulieren. Ich entscheide mich für den Themenblock mit den Weihnachtsfragen. Und los geht's: 


1. Worüber bloggst du?
Kurz gesagt: Über mein Familienleben im Münsterland. Mein Blog ist ein privater Blog. Die Beiträge drehen sich um Eindrücke und Erfahrungen aus unserem Alltag mit zwei kleinen Kinder, unserer Freizeit (Ausflugs- und Urlaubsziele) und meinen Hobbys (Lesen, Häkeln, Basteln etc.).

2. Was gibt es bei dir zu entdecken?
Bei mir gibt es genau das, nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe Einblicke in mein privates Leben, teile sie mit anderen, freue mich über Leser/-innen und Reaktionen. 

3. Hast du etwas Besonderes in dieser Adventszeit gemacht?
Ja. Ich habe versucht, hier täglich zumindest einen kurzen Beitrag dazu zu schreiben, was meine Adventszeit in diesem Jahr so geprägt hat. Unter dem Titel "My December Daily" sind kleine und größere Dinge zusammengekommen, die die Adventszeit in diesem Jahr für mich zu einer besonderen Zeit gemacht haben. Das erforderte eine große Portion Disziplin. Mehr jedenfalls, als ich sonst in diesen Blog investiere. Aber wer regelmäßig vorbeigeschaut hat, hat gemerkt, dass ich manchmal etwas geschummelt habe. Dann kam ein Beitrag vielleicht doch erst etwas später hinzu. Mittlerweile sind aber alle 24 Tage gefüllt.

4. Mit wem verbringst du Weihnachten?
Mit meinem Mann und unseren Kindern. Da unsere Tochter im letzten Jahr genau an Heiligabend zur Welt kam (weshalb sie hier auch unter dem Pseudonym "Weihnachtsmädchen" auftaucht), haben wir in diesem Jahr zudem am 24. ein Geburtstagsfrühstück für unsere Familien, Taufpaten und engen Freunde ausgerichtet.

5. Gehst du in die Kirche?
Ja, kinderbedingt allerdings nicht wie früher in die Mitternachtsmesse, sondern diesmal nachmittags um 15 Uhr zum Krippenspiel.

6. Was bedeutet Weihnachten für dich?
Weihnachten ist für mich - neben und wegen der religiösen Bedeutung - das schönste Fest im Jahr. Fast noch mehr als das Weihnachtsfest an sich genieße ich aber die Zeit des Wartens und der Vorfreude davor und auch die ruhigen Tage "zwischen den Jahren" danach.

7. Kaufst du deine Geschenke kurzfristig oder lange im Voraus?
Sowohl als auch. Wenn ich zwischendurch etwas sehe, von dem ich denke, dass sich jemand darüber freuen würde, nehme ich es oft direkt mit oder notiere es mir zumindest. Irgendwie ist es dann aber doch immer so, dass ich die letzten Geschenke erst kurz vor Schluss kaufe oder fertig bekomme. Für mich ist das eine Art positiver Stress, der auch zur Adventszeit dazu gehört.

8. Was bringt dich in Weihnachtsstimmung?
Musik. Ganz klassisch gehört für meinen Mann und mich das "Weihnachtsoratorium" zur Adventszeit dazu, das wir beide auch schon mitgesungen haben. Ich habe allerdings auch eine ausgeprägte Schwäche für Weihnachtsalben verschiedener Künstler. Da dürfen im Dezember gerne abwechselnd zum Beispiel Michael Bublé, Mariah Carey, Silje Nergaard, Diana Krall, Till Brönner, Götz Alsmann oder Anne Sofie von Otter im CD-Player oder auf der Playlist landen.

9. Deine Lieblingsplätzchen?
Da bin ich nicht festgelegt. Diesmal fand ich selbst gebackene Lebkuchen am besten. Und Datteltaler kann ich auch immer wieder backen und essen. In diesem Jahr haben wir im Dezember dreimal gebacken. An Weihnachten war dennoch kaum noch etwas übrig.

10. Das beste Weihnachtslied?
"Chestnuts roasting on an open fire, Jack Frost nipping at your nose, Yuletide carols being sung by a choir, and folks dressed up like eskimos"... "The Christmas Song", am liebsten in der Version von Nat King Cole.

11. Wenn du eine Krippenfigur wärst, welche wäre es?
Wenn ich selbst beim Krippenspiel mitgespielt habe, war ich in der Regel unter den Hirten zu finden. Ich glaube, das war schon durch die dunkle Haarfarbe bedingt. Für einen Engel war ich einfach nie blond genug. Als Mutter eines Christkinds könnte ich mich mittlerweile vermutlich aber auch ganz gut in Maria hineinversetzen. 

Soweit meine Antworten. Meine Aufgabe ist es nun, mir 11 neue Fragen auszudenken und weitere Blogger/-innen zu nominieren. Das werde ich nach und nach tun und hier darüber informieren. Danke für die Anregung und die Verlinkung, Corinna!

Freitag, 4. Dezember 2015

My December Daily 4 - Nikolausvorbereitungen

In diesem Jahr kommt bei uns zum ersten Mal der Nikolaus nach Hause. Im letzten Jahr haben unser Sohn und ich noch mit etwas Sicherheitsabstand nur in unserer Pfarrkirche seine Ankunft hier im Ort miterlebt. Das Weihnachtsmädchen war da noch nicht geboren. Diesmal also kommt er zu uns nach Hause, gemeinsam mit Knecht Ruprecht. Möglich machen dieses Erlebnis Freiwillige, die gegen eine kleine Spende für ihren Wohlfahrtsverband die Familien besuchen. Für jedes Kind haben wir einen kleinen Beutel vorbereitet und ein kleines Geschenk verpackt, das der Nikolaus überreichen wird. Unsere Tochter braucht natürlich eigentlich noch keinen eigenen Süßigkeitenbeutel, aber wegen der Gleichberechtigung wird es auch für sie einen geben. Und mindestens einen kleinen Spekulatius darf sie dann auch gerne mal probieren. Außerdem durfte ich für den Nikolaus einen kleinen Spickzettel vorbereiten, was Lobendes oder Tadelndes zu unseren Kindern gesagt werden kann. Natürlich wird es eine große Menge Lob geben und auf keinen Fall die Rute! Ich bin schon sehr gespannt, wie unsere Kinder diesen Besuch erleben werden. 

Dienstag, 7. Juli 2015

DIY: Lavendelherz

Vor ein paar Tagen ist unsere Tochter getauft worden. Es war ein schönes Fest voller Dankbarkeit für dieses kleine Mädchen. Unseren Gästen wollten wir daher gerne eine kleine Erinnerung an diese Feier und ebenfalls ein Dankeschön mitgeben. Aus dieser Motivation heraus sind kleine Lavendelherzen entstanden, genäht nach einer Anleitung von "ellis & higgs".
Das Besondere daran: Der Stoff, den ich dafür verwendet habe, wie auch die floralen Applikationen, die teilweise die Herzen zieren, stammen von meinem Brautkleid, aus dem seinerzeit das Taufkleidchen entstanden ist, das nun schon zwei Kinder bei ihrer Taufe getragen haben. So hat mein Brautkleid eine gute, neue Verwendung gefunden.
Wer sich von seinem Brautkleid trennen kann und eine sinnvolle, neue Verwendung dafür sucht, dem kann ich alternativ auch das Projekt "Himmelskleider" empfehlen. Bei diesem ehrenamtlichen Projekt entstehen aus gespendeten Brautkleidern kleine Kleidchen für sterbende Früh- und Neugeborene. Eine tolle Idee, die viel Unterstützung verdient hat!

Donnerstag, 28. Mai 2015

Unterwegs...in Paris

"Unterwegs" lautet das Mai-Motto bei Luzia Pimpinellas Fotoprojekt "Beauty is where you find it". Ein guter Anlass, ein paar Bilder von unserem vergangenen Wochenende zu teilen. Wir haben gemeinsam mit Freunden ein Wochenende in der Stadt der Liebe verbracht, um unseren Hochzeitstag zu feiern. So ganz sicher war ich mir zugegebenermaßen vorher nicht, ob ein Städtetrip mit einem Baby und einem Kleinkind wirklich eine gute Idee ist... Was soll ich sagen - unsere Kinder haben (mal wieder) ihre Reisetauglichkeit unter Beweis gestellt und ihren Beitrag dazu geleistet, dass es für alle ein amüsantes, entspanntes, interessantes Wochenende war. Natürlich haben wir die Tage so gestaltet, dass die Struktur den Kindern entgegen kam. Der Sonntagsjunge hat zum Beispiel jeden Tag regulär seinen Mittagsschlaf im Kinderwagen gehalten. Abends haben wir einfach in unserer Ferienwohnung gegessen, so dass nebenbei die Kinder ins Bett gebraucht und ggf. vorher noch gebadet werden konnten. Trotz des kinderfreundlichen Programms sind aber auch wir Erwachsenen nicht zu kurz gekommen. Mit Kinderwagen und Bauchtrage sind wir über den Montmartre gewandert, haben dort den Friedhof und die Kirche Sacre Coeur besucht, waren am Eiffelturm und sind dort Karussell gefahren, haben uns Notre Dame und den Triumphbogen angesehen, sind durch das Marais-Viertel spaziert, am Centre Pompidou ganz viele Rolltreppen hoch gefahren und mit einem Boot über die Seine geschippert. Ein Wochenende, das Lust auf mehr macht...

Samstag, 4. April 2015

Samstagskaffee #60

Heute musste ich mich beeilen, um noch schnell ein Foto von unserer Kaffeetafel zu machen. Die Tasse mit meinem Samstagskaffee geriet da ein wenig in den Hintergrund. Schnell war das Lamm angeschnitten und kurz darauf nur noch Krümel übrig. Ich weiß, eigentlich gehört das Osterlamm erst am Ostersonntag auf den Tisch, aber da sich meine Familie nun mal heute, und nicht morgen getroffen hat, haben wir das einfach vorgezogen. Die Tage sind bei uns derzeit mit Osterbräuchen angereichert. Gestern gab es Struwen, kleine Hefepfannekuchen, die im Münsterland traditionell an Karfreitag gegessen werden. Wir haben mit den Kindern Eier angemalt und noch einige weitere gefärbt. Heute gab es leckeres, selbst gebackenes Osterlämmchen. Und während ich dies schreibe, liegt in meiner Nähe ein kleiner, zweijähriger Sonntagsjunge im Bett, der morgen sicher als erstes nachschauen wird, ob der Osterhase tatsächlich etwas in unserem Garten versteckt hat. Ein frohes Osterfest wünsche ich!