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Samstag, 4. November 2017

Mit der MS Günther unterwegs (Samstagskaffee #105)

Vor zwei Jahren gewann Leon Windscheid aus Münster bei "Wer wird Millionär?" eine Million Euro. Er gab bereits in der Sendung an, von dem Gewinn ein Schiff kaufen und nach dem Moderator der Sendung nennen zu wollen. Vor einem Jahr kam Günther Jauch zur Schiffstaufe in seine Geburtsstadt Münster. Seitdem ist die MS Günther als Kultur- und Eventboot in Münster ziemlich erfolgreich unterwegs. 
In dieser Woche sind wir mal mitgefahren. Ich hatte dem Liebsten zum Geburtstag einen Familienausflug auf den Dortmund-Ems-Kanal geschenkt. Wir starteten gegen 13 Uhr im Hafen, von wo aus die Fahrt durch die Schleuse Richtung Norden ging. bis zur Kanalüberquerung der Ems bei der Alten Fahrt Fuestrup. Auch auf dem Rückweg ging es nochmal durch die Schleuse. 6,20 Meter Höhenunterschied waren jeweils zu überwinden. Das Wetter war anfangs noch sehr herbstlich grau in grau. Auf dem Rückweg kam aber sogar noch etwas die Sonne raus. Die Kinder genossen es, aus dem Fenster zu schauen oder mit nach draußen auf das offene Deck zu kommen. Zwischendurch schauten sie immer mal wieder in der Kapitänskajüte vorbei, wo fast immer zwei bis drei Kinder neben dem großen Steuerrad Platz fanden und der Mannschaft über die Schulter schauen konnten. Das Baby schlief überwiegend entspannt an meinem Bauch oder in den Armen seines Vaters. Für kleine wie große Passagiere waren die Schleusendurchfahrten und die Begegnungen mit anderen Schiffen besonders spannend. Ungefähr um 17 Uhr waren wir zurück. Ein richtig schöner, entschleunigter Nachmittag und ein gelungener Ausflug.








Was woanders in dieser Woche so anstand, schau ich mir gleich in der Samstagsplausch-Runde an. Genießt das Wochenende!

Samstag, 22. Juli 2017

Samstagskaffee #96 ...aus der Rushhour

Kennt ihr den Begriff "Rushhour des Lebens"? So bezeichnet man in der Soziologie die mittlere Lebensphase, meist zwischen 30 und 40, in der viele bedeutende Ereignisse parallel stattfinden: Berufseinstieg, Karriere, Familiengründung, etc. Warum ich das erwähne? Seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind, empfinde ich es, als wären wir gerade mittendrin. Es gibt kaum einen Lebensbereich bei uns, in dem es derzeit nicht ziemlich turbulent zugeht. 
In unser Elterngeneration musste zum wiederholten Mal eine Krebsdiagnose akzeptiert werden, die zudem zu viel Beziehungsstress im näheren Umfeld führt. Im Kindergarten gibt es Unstimmigkeiten und wir schauen mit etwas Sorge auf das nächste Kindergartenjahr. Bei unserem Bauvorhaben kommt Zeitdruck bezüglich der Finanzierung und Planung auf. Zugleich haben wir diese Woche - zumindest schon mal per mündlicher Zusage - unser jetziges Heim verkauft. Das fühlt sich einerseits gut an, weil es uns Planungssicherheit gibt. Andererseits ist es aber auch komisch, weil damit in unserem derzeitigen Zuhause irgendwie jetzt schon das Abschiednehmen begonnen hat, die Fertigstellung des nächsten Hauses aber noch in weiter Ferne ist. Auch bezüglich unserer beruflichen Perspektiven gibt es viel Stoff zum Nachdenken. Die Regelung meiner Elternzeitvertretung hat sich leider als nicht tragfähig herausgestellt. Jetzt muss eine neue Lösung her. Vielleicht steige ich doch deutlich schneller als ursprünglich geplant, zumindest teilweise, wieder in meinen Beruf ein.
In solchen Wochen finde ich es umso wichtiger, den Blick regelmäßig auf die positiven Dinge des Lebens zu richten. Unsere Kinder fragen wir oft beim Einschlafen, was für sie an dem jeweiligen Tag das Beste war oder was ihnen am meisten Spaß gemacht hat. Gestern Abend hat unser Sohn von sich aus angefangen, zu überlegen, was für ihn der Höhepunkt des Tages war. Das hat mich gefreut. In solchen Momenten scheren wir quasi gemeinsam mal kurz gemeinsam aus der Rushhour aus, steuern einen Rastplatz an, machen eine Pause und tanken auf. 
Verlinkt beim Samstagsplausch, wo Andrea wie jede Woche auch heute wieder dazu einlädt, bei einer Tasse Kaffee auf die vergangene Woche oder das anstehende Wochenende zu blicken.

Samstag, 17. Juni 2017

Samstagskaffee #92 ...mit Schweden-Vorfreude!

An diesem Wochenende stimmen wir uns so ganz allmählich auf den kommenden Urlaub ein, zumindest kulinarisch. Zum Samstagskaffee gibt es Waffeln nach einem schwedischen Rezept, mit Vanilleeis und verschiedenen Beeren. In wenigen Tagen werden wir mit unserem Bulli auf dem Weg nach Südschweden sein. Unser erster Urlaub zu fünft! 
Mit zwei Kleinkindern und einem Baby an Bord ist uns natürlich daran gelegen, diesen Urlaub so entspannt wie möglich zu gestalten. Auf dem Hinweg nehmen wir daher die Nachtfähre von Travemünde nach Trelleborg. So sind die Zeiten übersichtlich, die wir im Auto verbringen werden. Insbesondere unser Großer ist schon ganz gespannt auf unsere Kabine und die Nacht auf dem Schiff. Den Rückweg planen wir mit Zwischenstopps, u.a. in Kopenhagen. Vor Ort werden wir - in den ersten Tagen gemeinsam mit Freunden - in einem klassischen, roten Schwedenhäuschen wohnen, an einem See gelegen. Auch ein Boot gehört zum Haus; Schwimmwesten für die größeren Kinder kommen daher genauso ins Gepäck wie Gummistiefel und ein Fischernetz. Hach, am liebsten würde ich ja direkt losfahren. Vorher gibt es aber noch ein paar Dinge zu erledigen. Zum Beispiel braucht unsere kleinste Reisemaus noch ein Ausweisdokument, sicher ist sicher. Da wir ihre Geburtsurkunde aber erst gestern bekommen haben, konnten wir uns bislang noch nicht darum kümmern. Gut, dass die kleine Dame sich mit ihrer Ankunft nicht noch mehr Zeit gelassen hat und noch besser, dass alles so komplikationslos geklappt hat diesmal...ansonsten hätten wir unsere Pläne sicher nochmal geändert. So können wir jetzt aber neben viel Kuschelzeit mit ihr auch unsere Vorfreude auf einige Urlaubstage über Mittsommer in Schweden genießen...
Mehr "Samstagsplausch" gibt es wie immer *hier* bei Andrea.

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 im Juni 2017

Wie im Flug sind die letzten Tage hier vergangen, in denen sich unser Leben nochmal rasant verändert hat. Am heutigen 12. des Monats lasse ich euch gerne - wie immer in 12 Bildern, gesammelt bei Caro - an unserem neuen Alltag teilhaben. 
Um 6:30 Uhr wird bei uns in der Regel als erster unser Sohn wach. Im Beistellbettchen neben mir regt sich allerdings auch schon etwas. Seit genau einer Woche gehört sie nun zu uns, unser drittes Kind, unsere zweite Tochter, unsere kleine Schwester. Gab es jemals eine Zeit, in der sie nicht da war? Schon schwer vorstellbar, so selbstverständlich fügt sie sich hier ein. Unsere beiden Großen sind unglaublich stolz und neugierig auf alles, was der Alltag mit Baby nun mit sich bringt. Und wir als Eltern freuen uns sehr über dieses kleine und doch so große Glück.
Morgens nach dem Aufstehen landen nun also gleich drei Windeln im Eimer (unser Sonntagsjunge braucht derzeit für die Nacht noch eine). Gewaschen und angezogen geht es an den Frühstückstisch. Auch die Kleine verlangt eine Mahlzeit. Gemeinsam mit dem Liebsten, der in diesem ersten Lebensmonat Elternzeit hat, bringe ich die Kinder zum Kindergarten. Vor unserer Haustür hängt derzeit noch eine Leine mit Babysachen, mit der die Nachbarn vor unserer Rückkehr aus dem Krankenhaus den Eingang geschmückt haben.
Wieder zuhause vergeht der Vormittag mit Aufräumen, Kuscheln und immer wieder ... stillen. Die Abstände sind noch recht kurz, die Stillzeiten noch eher lang, aber das wird sich schon einpendeln. Immerhin trinkt sie prima und nimmt fleißig zu. Ich schnappe mir zwischendurch mal mein aktuelles Häkelprojekt. Eigentlich mache ich das immer nur, wenn die Kinder abends im Bett sind, aber dieses steht kurz vor dem Abschluss und es juckt mich in den Fingern, es fertigzustellen. A apropos Häkeln: Eines der niedlichsten Babygeschenke hat uns vor ein paar Tagen erreicht: Geschichten aus dem Mäusehaus und zwei passende, selbstgefertigte Mäuse dazu. Die wurden hier sofort adoptiert!
Der Liebste nutzt die freie Zeit, um seinen nächsten Urlaub vorzubereiten. Mittlerweile recht regelmäßig schwingt er sich einmal im Jahr mit ein paar Freunden auf die Leeze und genießt eine sportliche Auszeit vom Familien- und Berufsalltag. Im August soll es die Elbe entlang gehen. Wir holen die Kinder vom Kindergarten ab. Der Sonntagsjunge und ich spielen eine Runde mit seinen Autos. Er ist die Polizei, ich die Feuerwehr. Zum Glück gibt es heute viele Einsätze, in denen gleichzeitig ein Brand gelöscht und ein Räuber gefangen werden muss. Später geht es für ihn zur Musikschule. Ich mache mir in der Zeit eine Tasse Tee, die hoffentlich gut für Babys Verdauung ist. So ganz meine Geschmacksrichtung ist das nämlich wirklich nicht.
Nach dem Abendessen fällt mir beim Zähneputzen im Bad auf, dass sich hier mit mittlerweile zwei Mädchen im Haus doch so einiges verändert. Sooo viel Rosa und Pink gab es hier früher nicht... Als Bettlektüre sucht sich unser Sonntagsjunge heute ein eher ungewöhnliches Buch aus. Obwohl - so ungewöhnlich ist das in diesen Tagen vielleicht doch nicht. Wir schauen uns also noch einige Bilder davon an, wie Babys im Bauch wachsen und wie sie da herauskommen. Dann wird das Nachtlicht eingeschaltet und das Licht gelöscht. Zumindest für unsere Kinder geht dieser Tag allmählich zu Ende...

Samstag, 27. Mai 2017

Samstagskaffee #91 ... und viel Geduld

Einen ordentlichen Vorgeschmack auf den Sommer gibt es hier in diesen Tagen. Meinen heutigen Samstagskaffee trinke ich daher gerne draußen auf der Terrasse. Neben mir plätschert das Wasser aus dem Gartenschlauch und füllt das Planschbecken. In der Küche kochen Nudeln für einen Nudelsalat. Der Liebste ist mit den Kindern zum Einkaufen gefahren. Der Einkauf wird etwas größer ausfallen, nachdem wir gestern Abend spontan entschieden haben, heute ein paar Freunde zum Grillen einzuladen. 
So wie es aussieht, lässt sich Baby Nr. 3 noch etwas Zeit. Ganz so lange wird es aber wohl nicht mehr dauern. Ab der kommenden Woche, wenn wir den Geburtstermin erreicht haben, darf ich nun jeden zweiten Tag zum CTG. Zum Glück kann ich das vor Ort bei meiner Hebamme erledigen und muss dafür nicht jedes Mal zur gynäkologischen Praxis oder ins Krankenhaus nach Münster fahren. In der Zwischenzeit nutze ich die letzten - gänzlich unverplanten - Tage vor der Geburt unter anderem, um für das Label "Schneckenkind" eine Häkelanleitung für einen Tischläufer zu testen. Das Ergebnis stelle ich gerne in den nächsten Tagen hier mal vor. Falls mir nicht erst noch etwas bzw. jemand anderes dazwischen kommt... ;-)
Verlinkt - natürlich und immer wieder gerne - beim Samstagsplausch, den liebsten Maschen und HäkelLine.

Samstag, 13. Mai 2017

Samstagskaffee #90

Heute morgen wird bei uns ganz entspannt überwiegend im Schlafanzug und im Wohnzimmer gefrühstückt. Es ist schließlich Wochenende, da nehmen wir es nicht so genau. Der Sonntagsjunge leiht mir sogar seine Lieblingstasse (die ja früher auch mal meine Lieblingstasse war, öhöm...). Mittlerweile kann ich sie bequem auf der Babykugel abstellen. Allerdings halte ich sie lieber fest, falls gerade wieder jemand von unten dagegen tritt. An diesem Wochenende habe ich mir vorgenommen, endlich mal die Kliniktasche packen. Allmählich ist es bestimmt sinnvoll, vorbereitet zu sein. Da bei uns bislang beide Kinder allerdings erst nach dem errechneten Geburtstermin gekommen sind, gehen wir irgendwie davon aus, dass wir auch diesmal noch viel Zeit haben werden. 
Heute nachmittag findet bei uns im Ort ein Musikschulfest statt. Unser Sohn wird dort im Rahmen der Musikalischen Früherziehung singen und wir sind alle schon ganz gespannt auf den Auftritt. Besonderes Highlight: Die Kinder werden u.a. "Alle Kinder dieser Erde" von Detlev Jöcker singen, der auch selbst dabei sein wird. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, welcher Soundtrack uns schon den gesamten Vormittag in einer Dauerschleife begleitet...
Habt ein schönes Wochenende! Viele Grüße vor allem in die Samstagsplausch-Runde bei Andrea!


Samstag, 15. April 2017

Samstagskaffee #87 - Norderney

Es ist schon etwas her, dass ich hier zuletzt mal kurz meinen "Samstagskaffee" genutzt habe, um ein wenig zu plauschen. Lustigerweise kam mein letzter Kaffee vor einem Monat von der Nordseeküste, habe ich gesehen. Das passt insofern ganz gut, als ich Glückspilz auch heute meinen Kaffee an der Nordsee genießen kann. (Und ja, irgendwann ziehe ich einfach ans Meer!) Seit gestern verbringen meine Familie und ich ein paar Tage auf einer meiner Lieblingsinseln: Norderney. Die Wettervorhersage sah im Vorfeld für diese Tage nicht besonders gut aus. Bislang weht zwar ein kräftiger Wind, der zugleich aber alle Regenwolken einfach schnell über die Insel hinweg treibt. 
Unser heutiger Plan für den Nachmittag, mit den Kindern und ihren Rädern eine Tour an der Strandpromenade entlang zu machen, wurde allerdings von diesem Wind durchkreuzt. Das Weihnachtsmädchen drohte, mit ihrem Laufrad einfach umgeweht zu werden. Da haben wir uns doch lieber zu Fuß und mit Rückenwind bis zum Surfcafé pusten lassen, um uns dort mit Blick auf ein paar unerschrockene Kitesurfer in dicken Neoprenanzügen mit Kaffee, Kakao und frischem Pfefferminztee ("Papa, warum ist da Salat in deinem Glas?") zu stärken. Ich wünsche euch schöne Ostertage!

Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 im Februar 2017

Auch in diesem Jahr habe ich wieder vor (wenn es passt), bei der Aktion "12 von 12" mitzumachen. Die Idee: Man zeigt 12 Bilder vom 12. des jeweiligen Monats. Das ist heute. Also, los geht's:
Der Wecker klingelt zwar am heutigen Sonntag nicht wie sonst um 6:30 Uhr, aber die innere Uhr unseres Sonntagsjungen weckt ihn dennoch pünktlich wie immer - und mich damit auch. Beim Frühstück verhandeln wir: Mein Buch darf mit an den Tisch, wenn sein Polizeimotorrad das auch darf. Schließlich habe ich nur noch wenige Seiten zu lesen... Während der Liebste sich noch von einer für ihn anstrengenden Woche erholt, fahren die Kinder und ich zur Kirche. Im Vorfeld habe ich mit unserem Sohn diskutiert, ob er wirklich auch zur Kirche sein Feuerwehrmann-Kostüm tragen muss, das er gerade am liebsten gar nicht mehr auszieht. Gut, dass ich nachgegeben habe, denn das Thema des heutigen Kleinkinderwortgottesdienstes ist ausgerechnet: Karneval. Wir treffen u.a. noch Piraten, Indianer, Prinzessinnen, Drachen, Schafe, Bären und eine Pippi Langstrumpf, ein Feuerwehrmann mehr oder weniger fällt da gar nicht auf.
Zurück zuhause vergeht der Rest des Vormittags relativ ruhig, mit Spielen, Hörbüchern, Puzzeln und Vorbereitungen für das Mittagessen. Ich starte einen Versuch, ein wenig die Wahl des Bundespräsidenten im Fernsehen zu verfolgen und dabei ein paar Reihen weiterzuhäkeln, gebe aber schnell wieder auf. Zuviel Trubel um mich herum.
Am frühen Nachmittag kommt die Sonne raus. Wir entscheiden uns für einen Ausflug in den Zoo. Schon auf dem Hinweg stellt es sich als gute Idee heraus, dass wir unseren Bollerwagen eingepackt haben, denn beide Kinder schlafen bis zum Zooparkplatz tief und fest. Noch bevor wir an der Zookasse unsere Jahreskarten vorzeigen, sind sie allerdings wieder wach.
Es gibt ja auch viel zu entdecken: u.a. Bären, Wildschweine, Ponys und Reptilien. Die Baustellen und Spielplätze sind allerdings mindestens ebenso attraktiv. Wieder zurück mache ich mir gegen Abend nun noch einen Tee - quasi statt Sonntagskuchen heute - und klappe den Laptop auf. Und schaue gleich mal bei den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der "12 von 12"-Aktion vorbei. Einen schönen Abend euch!

Samstag, 28. Januar 2017

Samstagskaffee #84

6:30 Uhr. Draußen ist es noch stockdunkel. Für einen unverplanten Samstagmorgen nach einer eher anstrengenden Woche und einer unruhigen Nacht ist es mir eigentlich wirklich zu früh, aber ich habe keine Wahl: Magen-Darm is in the house, und treibt mich aus dem Bett. Jetzt ist das erste Kind versorgt, umgezogen, die Bettwäsche ist in der Waschmaschine und ich mache mir erstmal einen Kaffee. Offensichtlich hatte sich eine letzte Weihnachtstasse noch in den Tiefen unserer Küchenschränke versteckt. 
Ich klicke mich zu Andreas Blog "Karminrot" rüber. Wie jeden Samstag lädt sie zum Samstagsplausch ein: "Du schreibst einen Post über deine Woche oder dein Wochenende, was du erlebst oder was du dir vorgenommen hast. Liest du gerade ein tolles Buch? Dein neuestes Gestrickes oder dein Genähtes würde uns interessieren. Worüber hast du dich geärgert, was war mal so richtig positiv?..."
In den letzten Tagen sind hier zwei kleine Kindergeschenke entstanden. Die Lieblingspuppe meines Patenkinds, die von ihr "Lia" getauft wurde, hat zu Weihnachten ein kleines Bett bekommen. Bei den frostigen Temperaturen draußen kann sie vielleicht noch eine Decke dazu gebrauchen. Mit den Maßen 30 x 40 cm war sie recht schnell gehäkelt und der Stapel an Wollresten ist auch wieder etwas kleiner geworden. Für die genähte Pixibuchhülle konnte ich u.a. Stücke ausrangierter Jeans und eines Hemds verwenden. Allerdings ist noch nicht ganz entschieden, ob ich die tatsächlich wie geplant verschenken kann. Mein Sohn hat da Ansprüche angemeldet...

Verlinkt auch bei der "Nähzeit am Wochenende" und der "Häkelliebe".

Samstag, 7. Januar 2017

Samstagskaffee #82 mit Nähkränzchen

Gute Vorsätze setzt man ja am besten direkt noch im Januar schon um, oder? Zu meinen guten Vorsätzen gehört, wie hier geschrieben, mir wieder mehr Zeit für Kreatives zu nehmen. Das konnte ich direkt heute tun. Zum ersten Mal habe ich mich zum Nähen verabredet, gemeinsam mit zwei Freundinnen. Bei dieser Gelegenheit habe ich mich getraut, endlich ein Projekt anzufangen, das mir schon seit längerem vorschwebt. Von unserer Reise nach Neuseeland vor einem Jahr habe ich mir ein paar Stoffe mitgebracht (ja, ich weiß, ein eher ungewöhnliches Urlaubssouvenir). Viele typische Muster und Motive erinnern mich an dieses wunderschöne Land, das wir einige Wochen mit einem Wohnmobil bereist haben. Nach längerem Drumherumschleichen habe ich mich entschieden, ein Patchworkkissen daraus zu arbeiten. Das ist heute natürlich nicht direkt fertig geworden, aber ein Anfang ist jetzt gemacht. 
Verlinkt beim Samstagsplausch und bei der Nähzeit am Wochenende.

Dienstag, 13. Dezember 2016

12 von 12 im Dezember 2016

Ein paar - genau genommen natürlich 12 - Bilder von unserem gestrigen 12. des Monats, eingerahmt wie immer von Caros Fotoaktion "12 von 12":
Der Wecker geht um 6:30 Uhr. Nach der Dusche und vor dem Frühstück räume ich noch schnell eine Waschmaschine aus. Was da eben in dieser Jahreszeit so an Wäsche anfällt...
Die Kinder öffnen als erstes ihre Adventskalendertürchen. Sie sind heute auch besonders schnell fertig, als sie mitbekommen, dass die Müllabfuhr draußen vorbeikommt. Das schauen sie sich immer gerne an und winken den Müllmännern zum Abschied zu.
Leider derzeit fester Bestandteil unseres Frühstücks, nur der Patient bzw. die Patientin wechselt zwischendurch:
Da das Weihnachtsmädchen mit Fieber und Husten natürlich nicht in die Kita kann, ich aber an diesem Tag auch nicht ohne Weiteres zuhause bleiben könnte, wird ein Kompromiss gefunden. Sie kommt mit mir ins Büro, dafür erledigen wir dort aber nur das Nötigste.
Wieder zurück hole ich ihren großen Bruder von der Kita ab. Er hat für seine kleine Schwester ein Geschenk dabei, denn eigentlich hätte sie an diesem Montag zu den Kindern gehört, auf die im Adventskalender eine Überraschung wartete.
Am Nachmittag kommen die Großeltern zu Besuch. Gut, dass wir schon ein paar Plätzchen gebacken haben. Ob die wohl bis Weihnachten reichen? 
Während Oma und Opa die Zeit mit dem jüngsten Enkelkind genießen, bringe ich den Sonntagsjungen am späteren Nachmittag zur musikalischen Früherziehung.
In der knappen Stunde Wartezeit gönne ich mir einen kleinen Luxus: eine ruhige Auszeit. Ich setze mich in ein Café und schreibe ein paar Weihnachtskarten. Das kam in diesem Jahr bislang noch deutlich zu kurz für meinen Geschmack.
Auf dem Rückweg von der Musikschule bummeln wir noch mit einer anderen Familie durch den adventlichen Ort und machen Station bei einem Bäcker, wo sich die Kinder ein Brötchen aussuchen dürfen.
Zweiter Luxus-Moment an diesem Tag: Zurück zuhause wartet bereits das fertige Abendessen auf uns! Der Liebste kommt auch rechtzeitig zum Essen nach Hause. Er hatte heute eine wichtige Prüfung. Auch wenn noch nicht alle Ergebnisse bekannt sind, ist er ganz zufrieden.
Für einen Pullover, den die Papaoma gerade für unsern Sohn strickt, wird noch ein passender Knopf gesucht. Ich stelle eine kleine Auswahl aus meinem Fundus zur Verfügung.
Nachdem die Kinder im Bett und die Großeltern wieder gefahren sind, muss ich mich entscheiden: Entweder Blog oder Häkeln. Tja, ihr seht selbst, wie die Prioritäten gesetzt wurden. Ein Weihnachtsgeschenk soll schließlich noch rechtzeitig fertig werden. Daher auch der eine Tag Verspätung diesmal...